Mohammeds Geburtstag – Nachahmung des Weihnachtsfestes?

Mohammeds Geburtstag ist im Jahr 2017 abends 30. November / 1. Dezember. Sunniten begehen den Feiertag am zwölften Tag des islamischen Monats Rabi‘ al-awwal, Schiiten am 17. Tag (Mittwoch 6. Dezember).
 
Über die Art und Weise des Feierns ist man sich in der islamischen Welt uneins. Während in einigen Regionen und Ländern ausgelassen gefeiert wird, lehnen dies zum Beispiel die Wahhabiten in Saudi Arabien ab.
 
Mohammed soll einerseits seinen Geburtstag gar nicht gefeiert haben. Andererseits heißt es, er habe ihn gefeiert, aber nicht als Fest, sondern mittels Fasten.
 
Erstmalig wurde das Fest im 11. Jahrhundert begangen.
 
Ebenfalls im 13. Jahrhundert bezeichnete der maghrebinische Gelehrter Abū l-ʿAbbās al-ʿazafī den Feiertag als Maßnahme zur ideologischen Abwehr des Christentums. Gemäß seiner Auffassung sollte das Fest dazu dienen, die Einheit der Muslime zu stärken und anzupreisen.
 
Mohammed wurde in Mekka, im heutigen Saudi-Arabien, geboren. Quellen nennen den Zeitpunkt der Geburt als das „Jahr des Elefanten“, das zwischen 547 und 552 n. Chr. bestimmt wird.
 
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Glauben hat eine Schlüsselfunktion in der Gesellschaft

Der französische Gesellschaftskritiker Michel Houellebecq hat eine dezidierte Meinung was die Integration von Muslimen in Europa betrifft: «Wenn der Katholizismus Staatsreligion wäre, würde die Integration der Muslime sehr viel besser funktionieren.»
 
Denn Muslime kämen nicht mit der säkularen Gesellschaft und dem laizistischen Staat klar, deren Religionsfreiheit sie als Instrument der Religionsbekämpfung begreifen.
 
Für Houellebecq ist eine tiefe persönliche Überzeugung, ein wahrer Glaube, sehr viel mächtiger in seiner Wirkung auf den Geist als eine Ideologie. Glauben hat eine Schlüsselfunktion in der Gesellschaft.
 
Anders als in den USA, wird in Europa Religionsfreiheit als Freiheit von Religion interpretiert. Religion wird so nicht länger als einzigartiger Beitrag zum Gemeinwohl verstanden. Deshalb will man den Menschen endlich von seiner Religion „erlösen“.
 
Religion wird zur potenziellen Gefahr für das Gemeinwohl hochstilisiert, als nicht hilfreich zur Bewältigung von Fragestellungen, die das Leben vorgibt.
 
Wenn Menschenrechte über alle religiösen Werte gestellt werden, wird letzten Endes die wichtigste Stütze eben dieser Rechte zerbrechen und damit das Verständnis unserer Gesellschaft für Menschenrechte verloren gehen.
 
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Tote wegen Ahmadi Muslimen

Seit dem 8. November versuchen etwa 1500 Mitglieder der pakistanischen Bewegung Tehreek-e-Labaik mit den Blockaden der wichtigsten Straßen von Islamabad, die Amtsenthebung von Justizminister Zahid Hamid zu erreichen. Sie werfen ihm Gotteslästerung vor.

Im September war ein Formular, das Kandidaten für eine Parlamentswahl unterschreiben müssen, überarbeitet worden. Ein Glaubensbekenntnis zu Mohammed war in dem Papier leicht abgeschwächt worden, zu sehr allerdings für die einflussreichen islamistischen Hardliner in Pakistan.

Nach ihrer Meinung wurde der Eid zugunsten einer umstrittenen religiösen Minderheit – der Ahmadi – abgeändert. Ahmadis sind eine islamische Sondergemeinschaft, die in Pakistan (auch Saudia-Arabien) nicht als Muslime anerkannt werden. (In Europa vertreten sie oft den Islam). Die Änderung der Eidesformel war schnell wieder zurückgezogen worden. Das stoppte die Demonstranten allerdings nicht.

Nach drei Wochen dauernde Straßenblockade tritt der Justizminister zurück. Die Proteste wurden daraufhin beendetet. Ein Sieg für die radikalen Muslime.

Interessant wie ein innermuslimischer Konflikt eine ganze Stadt blockiert, indem eine kleine muslimische Gruppe mehr Macht hat als die staatliche Ordnung. Auch wie der Begriff Gotteslästerung eingesetzt wird und was für ein Verständnis vom Islam die Bevölkerung prägt.

Pakistan hat schon seit Jahren mit muslimischen Konflikten und religöser Gewalt zu kämpfen.

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Progressive spielen den Islamisten in die Hände, ohne es zu merken

NZZ Feuilletonchef René Scheu schrieb: Sie setzen durch einen Kulturrelativismus das Erbe von Vernunft und Aufklärung wider Willen aufs Spiel.
 
Der St. Galler Philosophieprofessor Dieter Thomä widersprach, in der er Scheus Kritik an den «Progressiven» zurückweist. Er bedenke nicht, dass auch die Aufklärer auf ihre Weise progressiv dachten.
 
Was heisst Aufklärung?
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Mohammed im göttlichen Status

Mehr als 3.000 muslimische Demonstranten haben in der pakistanischen Hauptstadt Islamabad erneut die Hinrichtung der Katholikin Asia Bibi (Multan) gefordert.

Was sie angeblich gesagt haben soll, ist keine Aussage über Gott sondern über Mohammed. Da es als Gotteslästerung bezeichnet wird, erreicht Mohammed göttlichen Status.

Sie war 2010 wegen angeblicher Blasphemie zum Tode verurteilt worden, weil die Mutter von fünf Kindern als „Ungläubige“ durch Berührung eines Gefäßes das Wasser für muslimische Feldarbeiterinnen unrein gemacht haben soll. Der vorgeworfenen Tat soll ein Streit zwischen muslimischen Arbeiterinnen auf der Farm in Ittanwali und Asia Bibi vorausgegangen sein. Demnach habe Bibi für die Gruppe Wasser geholt und sei daraufhin aufgefordert worden, sich zum Islam zu bekennen, da die anderen Frauen einwandten, das Wasser sonst nicht trinken zu können. Infolgedessen sei eine Diskussion zwischen den Anwesenden entbrannt. Die Schilderungen aller Beteiligten stimmen bis zu diesem Punkt überein. Nach Aussage der Frauen soll Asia Bibi dann behauptet haben, dass Jesus Christus und nicht Mohammed der wahre Prophet Gottes sei, was sie abstreitet.

Es ist ungewiss, ob Asia Bibi je wieder freikommt. Es gibt noch zwei Chancen. Entweder der Oberste Gerichtshof überprüft das Urteil noch einmal und erklärt es für falsch. Oder der Präsident von Pakistan macht von seinem in der Verfassung verankerten Begnadigungsrecht Gebrauch.

Sollte sie je freikommen, wird sie gewiss nicht in Pakistan bleiben. Denn auch wenn bislang noch nie ein wegen Blasphemie Verurteilter hingerichtet wurde, sind schon viele Beschuldigte später von einem Mob in einem Akt der Selbstjustiz umgebracht worden.

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Bald islamische Republik in Europa?

Um eine Bürgerkrieg zu vermeiden, könnte man einen Teil Frankreichs den Muslimen schenken. Deshalb schlägt ein Professor die Teilung des Landes in zwei Staaten vor. Einen französischen und einen, nach Scharia-Gesetz regierten, für Muslime.
 
Niemals werde man in der Lage sein, die rund 30 Prozent Muslime, die die Einführung der Scharia in Frankreich fordern, zu integrieren. Um einen Bürgerkrieg zu vermeiden, schlägt der französische Professor Christian de Moliner laut dem Magazin Caueur.fr vor, das Land zu teilen. Nach der Teilung gebe es einen Staat, der nach französischen Gesetzen regiert wird. Im muslimischen Neustaat leben all jene Muslime, die sich der Scharia unterwerfen wollen.
 
Seit jeher sei die territoriale Trennung von zwei ethnischen Gruppen oder von zwei Gruppen, die nicht miteinander leben können, als Lösung eines Konflikts betrieben worden. Längst schon hätte sich eine islamische Parallelgesellschaft gebildet, von der mindestens 30 Prozent für die Einführung des islamischen Rechts seien. Jeder merke doch, dass weiterlesen →
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China weist 1000 koreanische Pastoren aus

China hat rund 1000 südkoreanische Pastoren ausgewiesen und manche ihrer Kirchen geschlossen. Klare Gründe nannten die chinesischen Behörden nicht.
 
Die Zeitung «The Korean Herald» zitiert eine Quelle, die sagt, die chinesische Regierung glaube, dass südkoreanische Pastoren Nordkoreanern helfen, die aus ihrer Heimat geflohen sind. Zudem wird die Aktion als vorausgehende Massnahme bei der Einführung neuer religiöser Regulationen betrachtet, die ab dem 1. Februar 2018 gelten sollen. Durch diese soll jeder «Extremismus ausradiert» werden.
 
Die kommunistische Führung des Landes will ausländische Einflüsse unterbinden.
 
Die Regierung beabsichtigt «den Grundsatz aufrechtzuerhalten, dass Religionen in China in ihrer Ausrichtung chinesisch sein müssen».
 
Die Nestorianer brachten im 7. Jahrhundert den christlichen Glauben bis nach China.
 
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