Kirchensteuern dürfen gegen die Interessen der Kirchen eingesetzt werden

In der Schweiz müssen katholische Kirchensteuerzahler „in Zukunft damit rechnen, dass ihre Finanzmittel im Einklang mit staatlichem Recht für kirchenferne oder kirchenfeindliche Aktivitäten eingesetzt werden“, heißt es in einer Erklärung des Bistums Chur.

Sie nimmt Bezug auf eine Entscheidung des Schweizer Bundesgerichts. Dort haben die obersten Richter jetzt entschieden, dass es zulässig ist, wenn eine vom Staat geschaffene „Landeskirche“ Organisationen unterstützt, deren Handeln nicht mit den Grundsätzen der Glaubenslehre der katholischen Kirche vereinbar ist.

Die staatliche „Katholische Landeskirche Graubünden“ unterstützt die Organisation „Adebar“. Die dort propagierte Sexualpädagogik stehen im Widerspruch zum katholischen Glauben. Die Organisation betrachtet Abtreibungen als legitim und begleitet deren Durchführung.

Die Gelder, die die „Landeskirche“ von den katholischen Kirchensteuerzahlern erhebt, sind nach der Auffassung der Richter somit keine Gelder der katholischen Kirche und dürfen gegen die Interessen der katholischen Kirche einzusetzen.

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IS bringt Muslime zum Christentum

Syrische Christen in Kobane haben NBC News erzählt, wie sie vom Islam zum Christentum konvertiert sind, nachdem sie die Brutalität islamischer extremistischer Gruppen wie IS erlebt haben.

„Wenn IS den Islam vertritt, möchte ich kein Muslim mehr sein“, sagte Farhad.

„Die meisten Brüder konvertierten oder kamen in die Kirche, weil IS ihnen und ihren Familien angetan hat“.

Jasim sagt, er wurde Anfang 2016 von IS für sechs Monate inhaftiert, nachdem die Militanten festgestellt hatten, dass er die Grundlagen des Islam nicht kannte. Er sagt, er wurde in der IS-Gefangenschaft gefoltert und musste den Koran lesen.

Firas sagt: „IS-Mitglieder terrorisierten die Menschen und gingen dann in die Moschee, um zu Allah zu beten“. „Nach ihren Gebeten verliessen sie die Moschee, um wieder erneut Menschen zu terrorisieren.“

Er habe gesehen, wie Zivilisten an heißen Sommertagen im Ramadan in öffentlichen Käfigen festgehalten wurden, weil sie beim Essen oder Trinken erwischt wurden. Ich sah wie Männer und junge Teenager auf der Straße ausgepeitscht werden, weil sie beim Rauchen erwischt wurden.

„Unsere Waffe ist das Gebet, die Verbreitung von Liebe, Brüderlichkeit und Toleranz.“

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Heterosexuelle Paare automatisch auf der Anklagebank

Die Deutsche Bundeszentrale für politische Bildung, eigentlich zur parteipolitischen Neutralität verpflichtet, hat in dem von ihr selbst entwickelten Unterrichtsmaterial auch für Schulen de facto die ‚bürgerliche‘ Familie und normale heterosexuelle Beziehungen ausschließlich als Negativfolie verwendet und alle Heterosexuellen pauschalisierend verdächtig, alle Nicht-Heterosexuellen durch ihre „Heteronormativität“ auszugrenzen, zu benachteiligen und zu diskriminieren.

Weder Heterosexualität noch die heterosexuelle Ehe kommen in einer positiven Beschreibung vor, sie kommen nur als Angeklagte vor.

Das stellt Thomas Schirrmacher in einer am 2. Februar veröffentlichten Analyse fest.

Es erfolgt keine Differenzierung zwischen Heterosexuellen, die andere diskriminieren und solchen, die das nicht tun. Das allein oder in Wortzusammenhang ständig verwendete Wort ‚heterosexuell‘ kommt im ganzen Buch nirgends positiv oder wenigstens neutral vor.

Für die Autoren ist ausgemacht, dass Heterosexuelle quasi automatisch Homosexuelle negativ sehen.

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Boko Haram wütet in Kamerun

Kämpfer der islamistischen Miliz Boko Haram verübten am 24. Januar einen Angriff auf zwei Dörfer im äußersten Norden Kameruns. Dabei brannten sie zwei Kirchen nieder, bevor sie ein Krankenhaus der Union des Eglises Evangeliques du Cameroun (UEEC) plünderten und in Brand setzten. Auch zahlreiche Häuser der Dorfbewohner wurden zerstört, berichtet Open Doors.

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Schwindende Religiosität in Europa

Viele glauben nicht an einen persönlichen Gott, wohl aber an eine höhere Macht. Für den Religionssoziologe Detlef Pollack ist das Gottesbild ein Grund für die schwindende Religiosität in Europa.

Entscheidend für diese Tendenz sei das Gottesbild. In den USA sei das Bild eines persönlichen und nahen Gottes viel präsenter.

Von den Kirchen brauche es daher mehr religiöse Entschiedenheit und Eindeutigkeit.

In der Schweiz nimmt Religionslosigkeit ungebremst zu. Jetzt gibt es erstmals mehr Konfessionslose (26 Prozent) als Reformierte (23,8 Prozent).

Jedes vierte Mitglied in der katholischen Kirche hierzulande ist nicht Schweizer, während bei den Reformierten lediglich jedes zwanzigste Mitglied einen ausländischen Pass hat.

Wer aus der Kirche austritt, ist nicht automatisch Agnostiker oder Atheistin. Viele haben nach wie vor ein Bedürfnis nach Religion oder Spiritualität. Deshalb wird es zunehmend mehr Einrichtungen geben, die dieses Bedürfnis nach Spiritualität abdecken – einfach keine Kirchen.

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Syrien Kampf um die Beute

Eine neue Stufe der Eskalation beginnt im Syrienkrieg. Am vergangenen Samstag gingen syrische Verbände der beiden großen Assad-Verbündeten – Russland und Iran – mit Panzern, Granatwerfern und schweren Maschinengewehren aufeinander los.

Nachdem die Aufständischen weitgehend besiegt sind, verschärft sich nun der Kampf um die Beute.

Wie viele Männer auf beiden Seiten umgekommen sind, ist unklar. Die Schätzungen reichen von mehreren Dutzend bis zu 200. Keine der beteiligten Seiten hat ein Interesse daran, Gefechte unter Verbündeten öffentlich zu machen.

Der Auslöser für solche Kämpfe unter Assads Verbündeten sind oft die Streitigkeiten der lokalen Milizen darüber, wer welches Terrain kontrollieren und plündern darf.

Iran versucht, die herrschende Minderheit der Alawiten zu „richtigen“ schiitischen Muslimen zu machen. Nach dem Vorbild der Hisbollah im Libanon sollte ein schiitischer Staat im Staate künftig auch Syrien kontrollieren.

Damaskus aber möchte nicht von ihnen kontrolliert werden. Es kommt bei den Alawiten, die ein laxes Verhältnis zum islamischen Alkoholverbot haben und deren Frauen selten verschleiert sind, nicht gut an, dass ihnen die Iraner Abstinenz und Schleier aufzwingen zu wollen.

Syrien und Iran kündigten mehrere neue Handels-und Wiederaufbauabkommen an. Beide Länder unterzeichnen am Dienstag (29.1.2018) 11 Abkommen und Absichtserklärungen in Damaskus.

Präsident Assad erklärte zu den Abkommen und strategischen bilateralen Beziehungen: „[Sie] werden dazu beitragen, die syrische und iranische Widerstandskraft gegen den von einigen westlichen Staaten gegen Sie geführt wirtschaftlichen Krieg zu festigen.“

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Asia Bibi freigesprochen

„Endlich ist zu 100 Prozent sicher, dass Asia Bibi freikommt!“ Heute (29.1.19) hat das Oberste Gericht Pakistans den Freispruch bestätigt, nachdem islamistische Gruppen das Urteil angefochten hatten und ihr Antrag abgelehnt wurde. Ob und wann Asia Bibi ausreisen kann, ist noch nicht klar.

Das Oberste Gericht in Islamabad hat am Dienstag einen Berufungsantrag gegen den Freispruch Bibis für unzulässig erklärt. Es ordnete gleichzeitig die sofortige Freilassung Bibis an. Somit kann die 51-Jährige nun ausreisen.

Der radikalislamische Kleriker Khadim Rivzi von der Partei Tehreek-e Labbaik Pakistan (TLP) hatte im Zuge der Proteste die Entlassung der Richter und Bibis Tod gefordert. Laut Behördenangaben wurden mehr als 3000 Mitglieder und Funktionäre der Partei festgenommen. TLP-Chef Khadim Rizvi und weitere Parteimitglieder wurden wegen Aufwiegelung zum Aufruhr angeklagt.

Ungeachtet dessen wurden aus Sorge vor erneuten Protesten am Dienstag Tausende Sicherheitskräfte in die Städte entsandt. Man werde erneute Demonstrationen wie im Oktober von Gruppen wie der TLP nicht mehr zulassen, sagte der Informationsminister der Provinz Punjab, Fayyaz Chohan, am Montag.

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