Papst ruft zum Kampf gegen Menschenhandel auf

Öffentlichkeit scheine sich an „moderne Form der Sklaverei“ so sehr gewöhnt zu haben, dass man Menschenhandel für etwas Normales halte, sagte Franziskus am Sonntag 30.7.2017.
 
Papst Franziskus hat Menschenhandel als „verabscheuungswürdig“ gebrandmarkt. Beim öffentlichen Mittagsgebet am Sonntag auf dem Petersplatz in Rom rief er alle gesellschaftlichen Kräfte auf, gegen diese „moderne Form der Sklaverei“ vorzugehen. Jährlich würden Tausende Männer, Frauen und Kinder um ihrer Arbeitskraft willen oder sexuell ausgebeutet oder für Organhandel missbraucht. Der Papst rief zum Gebet für die Opfer und für die Bekehrung der Menschenhändler auf.
 
Die Öffentlichkeit scheine an Menschenhandel so sehr gewöhnt, dass man ihn für etwas Normales halte, kritisierte Franziskus. „Das ist übel, das ist grausam, das ist kriminell.“
 
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1. August – Nationalfeiertag der Schweiz (Confoederatio Helvetica)

Der offizielle Ausdruck „Confoederatio Helvetica“ wurde nach der Schaffung des Bundesstaates 1848 eingeführt.
 
Die «Alte Eidgenossenschaft» wurde 1291/1315 durch die drei Waldstätte Uri, Schwyz und Unterwalden begründet und erkämpfte sich eine weitgehende Autonomie vom Heiligen Römischen Reich.
 
Wenn es zwei Namen gibt, für die die Schweiz berühmt ist, ob in Amerika oder in Japan, dann sind das Wilhelm Tell und – Heidi. Das Interessante an diesen beiden Namen ist weniger die Tatsache, dass beides erfundene Geschichten sind, an die wir Schweizer glauben, sondern dass die ganze Welt diese beiden Geschichten schätzt und sie mit der Schweiz verbindet.
 
Tell der harte, aber faire Freiheitskämpfer und Heidi das kleine Mädchen, das auf der gesunden Alp, abseits der schädlichen Zivilisation glücklicher wird als in der Metropole. Wenn etwas die Schweiz prägte, war es dies: Hier hatten immer sehr viele Leute etwas zu sagen, sodass nur wenige derart hervorstachen, dass wir uns ihre Namen gemerkt hätten. Deshalb ziehen wir fiktive Helden wie Tell und Heidi vor.
 
Der wohl bedeutendste Grundwert der Schweiz ist der geschichtlich verankerte gemeinsame Widerstand gegen jede Form von fremder Bestimmung. Jeder andauernden oder sich vergrössernden Macht wird tiefes Misstrauen entgegengebracht. Das wird früher oder später bekämpft.
 
1815 wurde das Schweizerkreuz zum offiziellen Schweizer Wappen.
 
Die Bedeutung des Schweizer Wappens lässt viele Interpretationen zu.
 
Das weisse Kreuz auf rotem Grund symbolisiert das Vertrauen in Jesus Christus, der als Retter durch sein Blut am Kreuz alles Negative ins Weisse kehrt. Jes 1,18 Wenn eure Sünde auch blutrot ist, soll sie doch schneeweiß werden.
 
Weisses Kreuz als Symbol für Aufrichtigkeit und reinem Gewissen.
 
Andere sehen darin ein Pluszeichen. Die vier Landesgegenden vereint in positiver Kraft.
 
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Nur noch 13 % Atheisten in Russland

Eine Untersuchung im Juni 2017des unabhängigen Lavada-Forschungszentrums zeigt, dass in Russland die Zahl der Atheisten und solcher, die sich als «absolut areligiös» bezeichnen, von 26 Prozent im Jahr 2014 auf 13 Prozent im Jahr 2017 zurückgegangen ist. 86 Prozent der russischen Bevölkerung bezeichnen sich aktuell als religiös, 44 Prozent davon als «ziemlich religiös», wobei diese Zahl Muslime und östliche Religionen einschließt. Die Orthodoxe Kirche bleibt bei weitem die wichtigste Religionsgemeinschaft in Russland. mehr Informationen
 
Im Jahr 2005 sah das noch anders aus. Da zählten sich knapp 60 Prozent zur Russisch-Orthodoxen Kirche.
 
Der russisch-orthodoxe Patriarch Kyrill I. sagte im Jahr 2013: Das Werk der «geistlichen Wiedergeburt» Russlands bleibe säkular-antichristlichen Kritikern unverständlich.
 
Die andauernden Angriffe Russlands gegen religiöse Minderheiten sowie ausländische Missionare und Evangelisten haben jetzt dazu geführt, dass Russland unter den Ländern aufgeführt wird, in denen weltweit die Religionsfreiheit einen schweren Stand hat.
 
Wer heute im Mainstream mitschwimmen will, ist in Russland orthodox.
 
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Die Botschaft der Kirchenaustritte

Der zukunftsweisende Weg der Kirche könne nicht darin bestehen, ständig an den Strukturen, auch und gerade den sakramentalen Strukturen der Kirche „herumzumäkeln, die Botschaft des Evangeliums zu verdünnen und eine Light-Version von Jesus zu verkünden“. Dass das nicht helfe, widerlegten die noch zahlreicher austretenden evangelischen Christen, die eine Gemeinschaft verlassen, die fast alle Anpassungsforderungen erfüllt habe. Darauf wies der Regensburger Bischof Rudolf Voderholzer angesichts der jüngst bekannt gewordenen Kirchenaustrittszahlen hin. Diese Zahlen verdeutlichten eine seit Jahren fortschreitende Säkularisierung und Verweltlichung, einen Schwund an Kirchenbindung und letztlich einen Rückgang an Glaubenssubstanz, eine Verflüchtigung des Gottesbewusstseins.

Eine wirklich zukunftsweisende Reformation der Kirche erfordere das tägliche Bemühen um Heiligkeit, das tägliche Hören auf Gottes Wort und die Bereitschaft, bei sich selbst anzufangen.

In seiner Predigt vom 26.7.2017 in Mindelstetten sagte er: weiterlesen →

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Setzt die Kirche auf das falsche Pferd?

Das Jubiläum „500 Jahre Reformation“ droht in Deutschland zur „Pleite des Jahres“ zu werden. Diese Befürchtung wird in einem Beitrag der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung geäußert. Die großangelegten Feiern fänden viel weniger Resonanz als von den Kirchen erwartet. Die Besucherzahlen fast aller kirchlichen Großveranstaltungen seien weit hinter den Voraussagen zurückgeblieben.
 
Der Theologieprofessor Friedrich Wilhelm Graf (München) kann auch nicht erkennen, „was die Kirche mit dem Reformationsjubiläum eigentlich will“.
 
Pfarrer Ulrich Parzany (Kassel) sieht in der evangelischen Kirche die Grundlagen des Glaubens bedroht.
 
Anstoss erregt bei vielen die Aktion der lokalen Evangelischen Kirche mit einem eigenen Wagen am Christopher Street Day in Berlin. Dort verteilen sie Kondome mit Sprüchen wie „Für Huren* und Heilige*. Trau Dich!“
 
Alle Menschen sind von Gott geliebt, weil sie sind. Die biblische Botschaft ist, dass Gott uns in Jesus die Hand entgegenstreckt. Wer sie ergreift, zu dem kommt der Heilige Geist, der alle nach den Vorstellungen Gottes verändert. Auf dem Weg der Veränderung sollen alle sich gegenseitig ermutigen und unterstützen. Jeder ist an einem andern Punkt dran.
 
Die Kirche wird von den Menschen getragen, die sich an der Bibel orientieren. Für die anderen reicht auch ein Kulturverein, soziale Treffpunkte, Fest- und Grabredner.
 
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Jugendliche bauen sich ihren eigenen Islam

Sie konstruierten sich ihre Ideologie mit Hilfe des Internets. Wer ihren radikalen Ansichten nicht folgt, dem wird der „wahre Glauben“ abgesprochen.
 
Erstmals haben Wissenschaftler in Deutschland den Radikalisierungsprozess junger Dschihadisten mit einer Studie rekonstruiert.
 
Heute sind es immer mehr Menschen, die sich ihre eigene Lebensphilosophie aus dem Internet zusammenstellen und bekannte Begriffe mit neuen Inhalten füllen. Dabei kreiert man einen Gott nach seinen Vorstellungen und ignoriert Gott, wie er sich selbst offenbart hat.
 
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Päpstliches Schulprojekt ohne Christus

In Jerusalem fand an der Hebräischen Universität ein mehrtägiger Kongreß der Päpstlichen Stiftung Scholas Occurrentes statt. Zum Abschluß 5.7.2017 übermittelte Papst Franziskus eine Videobotschaft. Der Papst wandte sich auf spanisch an die international besetzte Zuhörerschaft. Wie bereits in der Vergangenheit fehlte in der Botschaft jeder Bezug zur Religion. Die Worte „Gott“, „Jesus“, „Christus“ oder „Herr“ wurden vom Papst nicht in den Mund genommen. Er sprach sich für eine globale Welt der Einheit in der Vielfalt und einer „Kultur der Begegnung“ aus.
 
Scholas Occurrentes ist eine päpstliche Stiftung. Scholas Occurrentes gilt als ein Lieblingsprojekt von Papst Franziskus.
 
Das Projekt findet international großen Anklang, weil der religiöse Aspekt total ausgeblendet wird. Weder Gott noch das Christentum spielen eine Rolle. Sie werden nicht einmal erwähnt. Das Projekt zieht auf eine „zivilgesellschaftliche“ Erziehung zu „Frieden, „friedlichem Zusammenleben“, „Dialog“ und „Begegnung“ ab.
 
Der Papst sagte „Nein zur Einheitlichkeit“, aber Ja zur „Gemeinsamkeit in der kulturellen Vielfalt“.
 
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