Transgender – Im falschen Körper geboren

In der Regel sind Anerkennung und Bestätigung das Kernthema, gar nicht das Geschlecht, sagt Lisa.
 
Ich suchte nach Anerkennung und Bestätigung, nach einem Sinn im Leben. Ich hatte irgendwie schon alles ausprobiert: Drogen, Partys, Alkohol, Beziehungen zu Jungs. Zurück blieben Verletzungen, Leere und ein Gefühl von Sinnlosigkeit. Mich als Junge auszugeben, war etwas Neues. Dass plötzlich Mädchen auf mich aufmerksam wurden, fand ich prickelnd.
 
Ich selber wurde nie schlecht behandelt. Es ist heute ja normal, sich auszuprobieren. Es wird so dargestellt, als ob man locker und ohne Konsequenzen in jede Rolle wechseln kann.
 
Jemand sagte mir: „Ich werde mich nie operieren lassen, denn alle, die das gemacht haben, nahmen sich danach das Leben.“ Im Tiefsten ist es bei vielen wohl das Gefühl, „Ich habe mein Leben kaputtgemacht!“ Die Erkenntnis, dass es gar nicht das ist, wonach man gesucht hat. Im ersten Moment fühlt es sich gut an, aber nach einiger Zeit merkt man, dass es einem doch nicht die erhoffte Erfüllung bringt.
 
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Die Vergöttlichung der Natur

Verwechseln die Kirchen im Zug der Klimabewegung den biblischen Auftrag, die Schöpfung fürsorglich zu gestalten, vermehrt mit einer Vergötterung der Natur.
 
Volker Reinhardt schreibt in der NZZ: Der Mensch hat die Natur zu seinem Gott gemacht.
 
Hinter dem veränderten Bild steht, nüchtern betrachtet, eine neue Theologie, die sich als Ökologie ausgibt: Der Mensch ist nicht mehr einem Gott, wie immer man sich ihn auch vorstellen mag, sondern der Urmutter Natur Rechenschaft schuldig. Mehr noch: Die Natur ist selbst Gottheit geworden.
 
Béatrice Acklin Zimmermann meint in der NZZ: Ungeachtet dessen, ob man die Forderungen der Klimabewegung teilt oder nicht, muss man sich in der Tat fragen, weshalb die Kirchen der zunehmend religiösen Überhöhung der Klimadebatte nicht nur nicht kritischer begegnen, sondern selber zu einer solchen beitragen.
 
Der Bibel ist jede Naturromantik fremd.Sie spricht von einer gefallenen Schöpfung.
 
Die Kirche sollte daran erinnern, dass ein mündiger Christ der gegenwärtigen, religiös aufgeladenen Klimadebatte mit Nüchternheit begegnen und nicht kopflos der Apokalyptik, die sich an Untergangsszenarien orientiert, nachlaufen sollte.
 
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Steinigung und Verbrennung überlebt

In einem Interview sagt ein Mann aus Yazidi: Als ISIS herausfand, dass ich ein Nachfolger Christi war, begannen sie, mich zu steinigen. „Sie schlugen mich mit großen Steinen auf meinem Körper“, erinnerte er sich. „Die Steine haben mich nicht berührt.“ Der Mann sagte, dass ISIS-Mitglieder ihn nach der Steinigung mit 20 Gallonen Benzin getränkt hätten. Aber obwohl er insgesamt dreimal bei lebendigem Leib verbrannt wurde, sagte er, er habe unversehrt überlebt.
 
Inmitten der Verfolgung erschien ihm Jesus in einem Traum.
 
Sean Feucht sagte, dass er durch das Wachstum der Kirche im Irak, in China und in Indien ermutigt wird – drei Ländern, in denen es am schwierigsten ist, Christ zu sein, gemäß Open Doors.
 
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Zweifel auf Mord-Mission

«Ich wusste nichts über diese Religion, nur dass sie offenbar den Islam bedrohte.» «Wir hörten, dass der Islam eine Vormachtstellung innehabe und Christen den Tod verdienten.»
 
Gelegentlich spürte er aber auch Zweifel. Christen sollten in der Hölle verbrennen, aber wollte er sie dorthin schicken?
 
Ohne klare Strategie schickten sie ihre Schüler los, um jeden zu töten, den sie konnten. «Das Hauptziel waren einfach Christen, die besonders ‚heilig‘ wirkten.»
 
Er fragte sich, warum Muslime in ihren Vorträgen nie Jesus erwähnten, obschon er laut dem Koran ein Prophet war. Deshalb nahm er eine Bibel in die Hand.
 
Als er allein in seinem Zimmer zu Allah betete, hörte er eine Stimme: «Ich werde einen Helfer zu dir schicken.» « Gott hat mein Herz mit Liebe erfüllt»
 
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Politische Umerziehung für Chinas Pastoren

In China verschärfen die Behörden ihre Politik der Sinisierung – der Prägung aller Lebensbereiche im Sinne der Kommunistischen Partei. Nach einem Bericht des Internetmagazins „Bitter Winter“ werden Pastoren der staatlich anerkannten Drei-Selbst-Kirche gezwungen, sich einer politischen Umerziehung zu unterziehen.

„Wir müssen die Partei als Gott betrachten – ganz genauso wie Gott“, ist eines der Credos.

„Sie sagten, dass bei Predigten traditionelle chinesische Kleidung getragen werden müsse und dass alle Kirchen im europäischen, gotischen Stil abgerissen und stattdessen Kirchen im chinesischen Stil gebaut werden müssten“, berichtete ein Pastor, der an der Schulung teilnahm.

„Was den Inhalt der Predigten betrifft, so darf nur das gesagt werden, was die Regierung anordnet. Jeder, der predigt, muss an den Schulungen teilnehmen. Wer das nicht tut, bekommt kein Abschlusszertifikat und darf nicht mehr von der Kanzel predigen.“

„Die Teilnahme war verpflichtend und jedem, der sich weigerte, wurde angedroht, später bestraft zu werden“.

 Fernbleiben würde als „Widerstand gegen die Regierung“ angesehen werden.

https://www.obrist-impulse.net/politische-umerziehung-fuer-chinas-pastoren

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Das Vorzeige-Land des Islam bombardiert Muslime

«Dank» Saudi-Arabien wächst die christliche Gemeinde im Jemen. «Und sie wächst schnell». Die Gemeinde wächst seit 2015, seit Anfang des Krieges.

Durch Leiden wächst die Gemeinde. Die jemenitische Untergrundgemeinde ist größer als die von Saudi-Arabien, Bahrain, Kuwait, Katar, Emirate und Oman zusammen – Jemen hat die größte christliche Gemeinde auf der ganzen Arabischen Halbinsel. Und sie wächst schnell.

Viele haben die Nase voll. Sie sagen: Das Vorzeigeland des Islam bombardiert uns Muslime.

‚Jesus ist es wert‘, bezeugen diese Christen, die im Fernsehen auftreten. Sie haben erlebt, dass Jesus ihnen in der größten Not hilft. Sie sind auf sozialen Medien aktiv und sie wollen nicht nur den Jemen mit der Frohen Botschaft von Christus erreichen, sondern die ganze Arabische Halbinsel.

In Hesekiel 38,13 werden Saba (Jemen) und Dedan (Saudia-Arabien) und Tarsis (Europa? Jona 1,3) erwähnt, die sich vor dem Überfall von Norden fürchten werden (Hesekiel 38,13).

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Gottesdienst nach Vereinbarung

Die EKD empfiehlt Gemeinden in einer aktuellen Studie, offen über den Fortbestand des Sonntaggottesdienstes nachzudenken. Doch Kritiker meinen, ein Abschied vom traditionellen Gottesdienst am Sonntag wäre die Preisgabe der eigenen Sichtbarkeit.
 
Die Studienautoren haben herausgefunden, dass der Sonntagsgottesdienst vor allem ein Zielgruppengottesdienst für ehrenamtliche Mitarbeiter und hochverbundene Kirchenmitglieder ist.
 
Cheftheologe im EKD-Kirchenamt, Thies Gundlach meint: „Der Sonntagmorgengottesdienst hat seit Jahren schon nicht mehr seine klassische Funktion als ‚Mitte der Gemeinde'“.
 
Michael Meyer-Blanck meint: „Wir müssen den Sonntagsgottesdienst so stark wie möglich machen und auch die Hochverbundenen in der Kirche stärken. Sie wirken als Multiplikatoren“.
 
Frank Puckelwald: „Der Gottesdienst ist nicht das Zentrum der Gemeinde, Christus ist das Zentrum der Gemeinde.“ „Tut das, was ihr liebt, und tut das, was euren Gaben entspricht. Das ist der Schlüssel.“
 
Die Kirche wird sich mehr an den Bedürfnissen der Teilnehmer orientieren müssen.
 
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