Im Nahen Osten nehmen Irans Probleme zu

Neben einer von Saudi-Arabien geführten Offensive im Jemen und israelischen Luftangriffen auf seine Einheiten in Syrien steht das imperialistische Projekt Teherans nun auch Angriffen im Irak gegenüber.

Im Gegensatz zur Situation im Jemen und Syrien, wo die Expansionspolitik des Iran mit nationalen Armeen konfrontiert ist, wird sie im Irak vom Volk attackiert.

Im Süden des Irak herrscht Wut darüber, dass die in der Region erwirtschafteten Petrodollars dort nicht ankommen. Obwohl aus den Quellen unter ihren Füßen mehr als 70 % des irakischen Öls gefördert werden, beklagen sich die Einwohner über eine unzuverlässige Strom- und Wasserversorgung.

Einen Wendepunkt in der öffentlichen Meinung stellte die Entscheidung des Irans vom 6. Juli dar, eine Stromleitung aus der Islamischen Republik in den Irak zu kappen.

Ein neuer Strom-Deal mit Saudi-Arabien hat politischen Symbolcharakter.

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Was Ihr glaubt, ist unglaublich

Die Journalistin Valerie Schönian hat den Priester Franziskus von Boeselager ein Jahr begleitet. Nun gibt Schönian in der aktuellen Ausgabe der Die-Zeit-Beilage Christ & Welt unter der Überschrift „Was Ihr glaubt, ist unglaublich“ Tipps für Gläubige.

Schönian gibt zu verstehen, dass man sich in den Ungläubigen hineinversetzen müsse: „Ihnen muss bewusst sein: Das, was Sie da glauben, klingt sehr abstrus. Sie glauben, dass Gott Mensch geworden ist.“ Und weiter notiert sie: „Ihr Glaube ist nicht logisch. Theologiestudium hin oder her. Er ergibt nur für Sie Sinn, weil Sie an Gott glauben.“

„Wer Interesse zeigt, dem wird welches entgegengebracht.“

Auch als sie hartnäckig nachfragte, wie man sicher sein könne, dass Jesus kein Spinner gewesen sei, habe der Priester mit einer persönlichen Einschätzung geantwortet: „Ich kann dir sagen, dass er kein Spinner war, weil ich ihn in meinem Leben erfahren habe.“ Schönian schreibt: „Und da sagte ich nichts mehr. Was sollte ich auch sagen? Ich kann ihm ja nicht seine eigenen Erfahrungen absprechen.“

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1. August – Nationalfeiertag der Schweiz (Confoederatio Helvetica)

Wenn es zwei Namen gibt, für die die Schweiz berühmt ist, ob in Amerika oder in Japan, dann sind das Wilhelm Tell und – Heidi.

Das Interessante an diesen beiden Namen ist weniger die Tatsache, dass beides erfundene Geschichten sind, an die wir Schweizer glauben, sondern dass die ganze Welt diese beiden Geschichten schätzt und sie mit der Schweiz verbindet.

Tell der harte, aber faire Freiheitskämpfer und Heidi das kleine Mädchen, das auf der gesunden Alp, abseits der schädlichen Zivilisation glücklicher wird als in der Metropole.

Wenn etwas die Schweiz prägte, war es dies: Hier hatten immer sehr viele Leute etwas zu sagen, sodass nur wenige derart hervorstachen, dass wir uns ihre Namen gemerkt hätten. Deshalb ziehen wir fiktive Helden wie Tell und Heidi vor.

«Was ist das Geheimnis der Schweiz?» fragt Kurt Beutler in seinem Buch «Die Schweiz und ihr Geheimnis». «In dem Bund verpflichteten sie sich nicht nur dazu, einander gegen fremde Einflussnahme und gegen Unrecht zu helfen, sondern auch dazu, innere Streitigkeiten zu schlichten, mit Verbrechern gleich umzugehen und keine fremden Richter zu dulden, die ihr Amt gekauft haben», erklärt Kurt Beutler.

Sie wollten eine gerechte Gemeinschaft aufbauen, in der jeder eine Chance haben sollte. Als eine der Wurzeln des Übels erkannten sie bestechliche Richter.

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Ökologischer Fußabdruck verbessern, indem Afrikaner nicht geboren werden

Spätestens seit dem Klimagipfel von Kopenhagen 2009 könnten westliche Individuen und Organisationen ihren eigenen «ökologischen Fußabdruck» abgelten, indem sie online für Empfängnisverhütung und Sterilisierung in afrikanischen Ländern spenden. Das gibt dem Westen einen Freibrief, «weiter zu verschwenden und sein eigenes ökologisches Gewissen zu beruhigen, indem man einfach einen armen Afrikaner daran hindert, geboren zu werden».

Das meint die nigerianische Katholikin Obianju Ekeocha in ihrem Buch «Target Africa: Ideologischer Neo-Kolonialismus im 21. Jahrhundert».

Fast alle «Hilfsprogramme», mit denen der Westen versuche, seine Lösungen für Afrika anzubringen, basierten auf dem Buch von Paul Ehrlich «Die Bevölkerungsbombe» aus dem Jahr 1968, dessen apokalyptische Voraussagen nie eingetroffen seien.

Die letzte Wurzel, die Afrikaner im Leben haben, sei Gott. Wir wissen nämlich, dass an jedem Punkt unseres Lebens unser Schutz, unsere Erhaltung, ja jeder Atemzug vom allmächtigen Gott kommt.» Und sie schließt: «Und Afrikaner schämen sich nicht, an diesem kindlichen Glauben festzuhalten. Wir sind ohne Scham abhängig von ihm.»

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Offen für Glauben – aber nicht für Kirchen

Großbritannien: 62 Prozent der Generation Z ist offen gegenüber Diskussionen zum Glauben.

Junge Erwachsene zwischen 18 und 24 Jahren, die offiziell zur Generation Z gehören, sind offener und denken positiver über den christlichen Glauben als ältere Generationen.

Der Gemeindebesuch ist unter der Generation Z allerdings verpönt.

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Kirchen müssen an Umgang mit Medien arbeiten

Pater Nikodemus Schnabel, Sprecher der Benediktinerabtei Dormitio in Jerusalem ist der Meinung, dass Kirchenleute an ihrer Sprache im Umgang mit Medienvertretern arbeiten müssen. „Als Theologen und Kirchenleute haben wir eine sehr ausgefeilte Sprache, die auch richtig ist – aber oft unverständlich“.

Kirchenleute – auch er selbst – wünschten sich manchmal, dass die Medien in ihrem Sinne berichteten. „Der Job von Journalisten ist es aber, auch einmal kritisch nachzufragen – darauf reagieren wir manchmal pikiert und sagen, die Medien sind gegen uns.“

Von den Medien wünscht er sich im Umkehrschluss mehr Kompetenz im Umgang mit religiösen Themen. Wenn Sportreporter Spieler, Trainer und Strategien nicht kennen würden, würde man sie „durchs Dorf jagen“, so Schnabel. Er habe manchmal den Eindruck, es gehöre in der Berichterstattung über Glaube und Religion „zum guten Ton, nicht genau Bescheid zu wissen.

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Was ist das Leben noch wert?

Diese Frage stellt sich Samuel Koch seit seinem Unfall immer wieder. Die Reportage sucht mit ihm nach Antworten, erlebt ihn auf und hinter der Bühne, verliebt und verletzt, hilflos und helfend.

Noch wichtiger als die Gespräche mit Prominenten sind ihm die Begegnungen mit anderen Behinderten. „Gefühlt schreibt mir jeder frisch Verunfallte in Deutschland“, sagt Samuel. Viele von ihnen besucht er, tauscht sich aus oder hört einfach zu.

Samuel hat sich auf inspirierende Weise die Fähigkeit erhalten, trotz aller eigenen Schwierigkeiten nicht nur auf sich zu schauen, sondern echtes Interesse an anderen zu haben.

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