Schwarze Vorbilder in Strudel des Bildersturms

Hinter dem Säuberungswahn steht ein falsches Verständnis von vergangenen Ehrungen.

Der Mohr von Coburg soll aus dem Stadtwappen verschwinden. So will es eine Petition, die zwei Frauen im Netz gestartet haben.

Der angebliche Rassismus stellt sich bei genauerem Hinsehen als historische Darstellung des Heiligen Mauritius dar und ist in Coburg allgegenwärtig.

Der heilige Mauritius zeige, dass alle Menschen unabhängig von ihrer Herkunft oder Abstammung Heilige werden und damit für alle anderen Menschen Vorbilder werden können, betont ein Sprecher des Erzbistums gegenüber der Tagespost.

Die Stimmung gegen den Heiligen Mauritius in seiner historischen Darstellung ist kein Einzelfall. Die Bilderstürmerei richtet sich auch gegen andere Personen der Geschichte und gegen Darstellungen von Jesus Christus.

Ein Aktivist der US-Bürgerrechtsbewegung „Black Lives Matter“ (Schwarze Leben zählen), der Journalist und frühere Pastor Shaun King (New York), hat dazu aufgerufen, Statuen, Bilder und Kirchenfenster zu zerstören, die Jesus als „weißen Europäer“ darstellten. Sie seien Symbole der weißen Vorherrschaft, rassistische Propaganda und Werkzeuge der Unterdrückung.

Anstatt dieser Stürmerei könnte man auch wieder den Wert der Unterschiedlichkeit und Ergänzung entdecken.

https://www.obrist-impulse.net/schwarze-vorbilder-in-strudel-des-bildersturms

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