Quo vadis – Wohin gehst du?

Nach dem Vatikan-Kenner Marco Politi, möchte der Papst eine Kirche, die den Menschen im 21. Jahrhundert gerecht wird. Damit löst er viele Ängste und Widerstände aus.
 
Gregor Maria Hoff: «eine zunehmende Ratlosigkeit». «Was will der Papst?» eine vormodernen Kirche in einer nachmodernen Welt …
 
Michael Rosenberger meint: «Der Papst entscheidet nicht, er handelt nicht».
 
Melanie Wolfers: «Wie soll eine Kirche dieses Evangelium, das die Welt dringend braucht, glaubhaft verkündigen, wenn sie es nicht einmal in ihren Strukturen sichtbar machen kann?»
 
Gerda Schaffelhofer: «Was nützt uns die von Papst Franziskus initiierte freie Rede über unsere Probleme in der Kirche, wenn daraus keine Konsequenzen gezogen werden?»
 
Für Kurienkardinal Robert Sarah ist die Sache klar: Ein Angriff auf den Zölibat ist ein Angriff auf die Kirche und ihr Geheimnis. Die Kirche selbst würde dann nur mehr als menschliche Institution erscheinen.
 
Im Text führt Franziskus aus, dass die Ausformung des Priesteramts »nicht monolithisch» sei.
 
Prof. Norbert Lüdecke: Nur der Priester repräsentiert Christus (in der katholischen Kirche) und ist den Laien übergeordnet.
 
Priesterlose Seelsorge wie geht das? Seelsorge hat immer mit Priestertum zu tun. Das zweite vatikanische Konzil hat dem Rechnung getragen, indem es vom allgemeinen Priestertum aller Getauften spricht: Jede und jeder Getaufte hat eine priesterliche Sendung, als Seelsorgerin oder Seelsorger tätig zu sein.
 
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