Weltverfolgungsindex 2020

Das christliche Hilfswerk Open Doors hat den Weltverfolgungsindex 2020 veröffentlicht. Betroffen sind in diesen Ländern rund 260 Millionen Menschen. Es wurden fast 9’500 Kirchen und kirchliche Einrichtungen geschlossen, attackiert oder zerstört, im Vorjahr waren es 1’850.
 
Zuoberst auf dem Index liegt erneut Nordkorea, gefolgt von Afghanistan, Somalia, Libyen und Pakistan.
 
Regimes in China (Rang 27) und weiteren Ländern versuchen durch digitale Überwachung, Verhaftungen sowie Einschüchterung der Christen das kirchliche Leben zu ersticken. In den Kirchen in China werden Kameras und zunehmend biometrische Gesichtserkennung eingesetzt.
 
In Testläufen eines Sozialkreditsystems (SCS) in Rongcheng in der Provinz Shandong planen die Behörden, jeden Einwohner nach einem Punktesystem zu bewerten. Gute Staatsbürgerschaft wird belohnt, schlechte bestraft. Bestraft werden soll unter anderem das «illegale Verbreiten des Christentums».
 
Auch in Indien (Rang 10, wie WVI 2019) macht die Entwicklung biometrisch basierter Überwachungssysteme ebenfalls Fortschritte. In diesem Monat, Januar 2020, will die indische Regierung ein nationales Gesichtserkennungssystem einführen.
 
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