Synodaler Weg in Deutschland

Zum Beginn des neuen Kirchenjahres hat ein neuer Reformdialog zur Zukunft der katholischen Kirche in Deutschland begonnen. Zwei Jahre will die Katholische Kirche Deutschland diskutieren.
 
Einige vermuten, dass die Ergebnisse schon fest stehen und es nur noch um den Weg geht, wie man diese Ziele erreichen kann. Wie eine Synode hat der Synodale Weg eine beratende Funktion. In beiden Fällen entscheidet also der jeweilige Ortsbischof, ob er die dort gefassten Beschlüsse umsetzt.
 
Es sind vier hauptsächliche Themen die aufgegriffen werden.
 
„Macht und Gewaltenteilung in der Kirche – Gemeinsame Teilnahme und Teilhabe am Sendungsauftrag“
 
„Priesterliche Existenz heute“
 
„Frauen in Diensten und Ämtern in der Kirche“
 
„Leben in gelingenden Beziehungen – Liebe leben in Sexualität und Partnerschaft“.
 
Die größten Kontroversen sind zu erwarten auf der Ebene der Strategie und Taktik. Soll die Morallehre der Kirche relativiert werden, indem in allen Fragen das individuelle Gewissen als Letztentscheidungsinstanz proklamiert wird oder reichen Detailänderungen, wie etwa das Gutheißen gelebter Homosexualität mit der Möglichkeit einer kirchlichen Segnung.
 
Wichtigster Punkt ist das Anliegen der Demokratisierung der Kirche. Das heißt, dass das Kirchenvolk mitbestimmen kann, was in der Kirche zu gelten hat.
 
In der Schweiz hat der SBK-Präsident Felix Gmür erklärt, die Bischöfe wollten eine Steuerungsgruppe gestalten. „Im Idealfall“ seien es drei Personen.
 
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