Den Weg zu Ende gehen

Im Buch «Den Weg zu Ende gehen» setzt sich die Evangelische Landeskirche Thurgau mit dem Thema freiwillig aus dem Leben scheiden auseinander.

Ich würde nicht von «Sünde» reden. Denn das würde heißen, wir maßen uns an, über die Not eines Menschen zu urteilen, und das steht uns nicht zu. Aber als Kirchenrat und als evangelische Landeskirche melden wir Bedenken an, was den begleiteten Suizid betrifft.

Das betrifft einmal meinen Glauben: Für mich hat Gottesfurcht etwas zu tun mit Ehrfurcht vor dem Leben – wozu auch das eigene Leben gehört.

Und dann hat es eine gesellschaftliche Dimension: Wenn es zur normalen Option wird, seinem Leben im Alter selbst ein Ende zu setzen, wird das die Gesellschaft verändern. Die Hochbetagten oder die Pflegebedürftigen, die es nicht tun, geraten dann unter Druck. Müssen sie sich vielleicht sogar rechtfertigen, warum sie noch am Leben sind?

Wir wollen zeigen, dass der begleitete Suizid keine banale Sache ist.

Vieles würde fehlen, wenn man diesen Weg abkürzt. 

weiterlesen → https://www.obrist-impulse.net/den-weg-zu-ende-gehen

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Eine Antwort zu Den Weg zu Ende gehen

  1. padener schreibt:

    Hat dies auf padener'Zeitgeist rebloggt und kommentierte:
    Glaube und andere Wunder 😇

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