Transgender – Im falschen Körper geboren

In der Regel sind Anerkennung und Bestätigung das Kernthema, gar nicht das Geschlecht, sagt Lisa.
 
Ich suchte nach Anerkennung und Bestätigung, nach einem Sinn im Leben. Ich hatte irgendwie schon alles ausprobiert: Drogen, Partys, Alkohol, Beziehungen zu Jungs. Zurück blieben Verletzungen, Leere und ein Gefühl von Sinnlosigkeit. Mich als Junge auszugeben, war etwas Neues. Dass plötzlich Mädchen auf mich aufmerksam wurden, fand ich prickelnd.
 
Ich selber wurde nie schlecht behandelt. Es ist heute ja normal, sich auszuprobieren. Es wird so dargestellt, als ob man locker und ohne Konsequenzen in jede Rolle wechseln kann.
 
Jemand sagte mir: „Ich werde mich nie operieren lassen, denn alle, die das gemacht haben, nahmen sich danach das Leben.“ Im Tiefsten ist es bei vielen wohl das Gefühl, „Ich habe mein Leben kaputtgemacht!“ Die Erkenntnis, dass es gar nicht das ist, wonach man gesucht hat. Im ersten Moment fühlt es sich gut an, aber nach einiger Zeit merkt man, dass es einem doch nicht die erhoffte Erfüllung bringt.
 
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