Die Vergöttlichung der Natur

Verwechseln die Kirchen im Zug der Klimabewegung den biblischen Auftrag, die Schöpfung fürsorglich zu gestalten, vermehrt mit einer Vergötterung der Natur.
 
Volker Reinhardt schreibt in der NZZ: Der Mensch hat die Natur zu seinem Gott gemacht.
 
Hinter dem veränderten Bild steht, nüchtern betrachtet, eine neue Theologie, die sich als Ökologie ausgibt: Der Mensch ist nicht mehr einem Gott, wie immer man sich ihn auch vorstellen mag, sondern der Urmutter Natur Rechenschaft schuldig. Mehr noch: Die Natur ist selbst Gottheit geworden.
 
Béatrice Acklin Zimmermann meint in der NZZ: Ungeachtet dessen, ob man die Forderungen der Klimabewegung teilt oder nicht, muss man sich in der Tat fragen, weshalb die Kirchen der zunehmend religiösen Überhöhung der Klimadebatte nicht nur nicht kritischer begegnen, sondern selber zu einer solchen beitragen.
 
Der Bibel ist jede Naturromantik fremd.Sie spricht von einer gefallenen Schöpfung.
 
Die Kirche sollte daran erinnern, dass ein mündiger Christ der gegenwärtigen, religiös aufgeladenen Klimadebatte mit Nüchternheit begegnen und nicht kopflos der Apokalyptik, die sich an Untergangsszenarien orientiert, nachlaufen sollte.
 
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