Gottesdienst nach Vereinbarung

Die EKD empfiehlt Gemeinden in einer aktuellen Studie, offen über den Fortbestand des Sonntaggottesdienstes nachzudenken. Doch Kritiker meinen, ein Abschied vom traditionellen Gottesdienst am Sonntag wäre die Preisgabe der eigenen Sichtbarkeit.
 
Die Studienautoren haben herausgefunden, dass der Sonntagsgottesdienst vor allem ein Zielgruppengottesdienst für ehrenamtliche Mitarbeiter und hochverbundene Kirchenmitglieder ist.
 
Cheftheologe im EKD-Kirchenamt, Thies Gundlach meint: „Der Sonntagmorgengottesdienst hat seit Jahren schon nicht mehr seine klassische Funktion als ‚Mitte der Gemeinde'“.
 
Michael Meyer-Blanck meint: „Wir müssen den Sonntagsgottesdienst so stark wie möglich machen und auch die Hochverbundenen in der Kirche stärken. Sie wirken als Multiplikatoren“.
 
Frank Puckelwald: „Der Gottesdienst ist nicht das Zentrum der Gemeinde, Christus ist das Zentrum der Gemeinde.“ „Tut das, was ihr liebt, und tut das, was euren Gaben entspricht. Das ist der Schlüssel.“
 
Die Kirche wird sich mehr an den Bedürfnissen der Teilnehmer orientieren müssen.
 
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