Ziel vom Atomabkommen mit dem Iran verfehlt

Das eigentliche Ziel, die Region zu befrieden, wurde verfehlt. Das Regime ist aggressiver denn je.
 
Wofür nutzte Teheran das Geld, dass durch das Atomabkommen frei wurde? Die Quds-Brigaden, der lange Arm der Revolutionsgarden, erhielten es, um das Regime in Syrien am Leben zu halten, die Huthis in Jemens Bürgerkrieg zu unterstützen, die libanesische Hisbollah weiter hochzurüsten und schiitische Milizionäre im Irak zu kontrollieren. Und um Irans Raketenprogramm weiter auszubauen, in dem Geschosse entwickelt werden, die bald Mitteleuropa erreichen könnten. Von Kooperation mit dem Westen keine Spur.
 
Das im Vorhinein festgelegte Verfallsdatum des Atomvertrages, ist nicht an eine Änderung von Irans Verhalten gekoppelt. Das Abkommen mag 2015 den Weg zu einer Bombe versperrt haben, es ebnet aber zugleich den Weg zu Dutzenden legalen Atomsprengköpfen ab dem Jahr 2035.
 
Das widerspiegelt einen typischen islamischen Hudna Vertrag, der besagt, dass man einen Waffenstillstand vereinbart, bis man selbst wieder genug Kraft hat, den Feind zu besiegen.
 
Kein Wunder also, dass die Iraner sich an den Deal hielten: Langfristig ist er die Eintrittskarte in den Klub der Atommächte.
 
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