Falschaussagen durch unbekannte Substanzen

In China sollen inhaftierte Mitglieder der Untergrundkirche Early Rain Covenant Church in Chengdu (Provinz Sichuan) gefoltert worden sein. Das meldet das Onlinemagazin des Zentrums für Studien über neue Religionen (Turin) „Bitter Winter“. Laut dem Onlinemagazin sollen die chinesischen Sicherheitsbehörden versucht haben, von den Mitgliedern Falschaussagen gegen ihren Pastor zu bekommen. Einigen seien dafür auch unbekannte Substanzen verabreicht worden. Im Zustand mentaler Verwirrung habe die Polizei dann Falschaussagen von ihnen erhalten und diese auf Video aufgenommen.
 
Die Behörden werfen Wang und seiner Frau „Anstiftung zur Untergrabung der Staatsmacht“ vor. Ihnen drohen dafür 15 Jahre Haft.
 
Auslöser für die Verhaftung Wangs und seiner Frau sowie einiger Gemeindemitglieder könnte ein im September veröffentlichtes Manifest gewesen sein, das laut „Bitter Winter“ damals von fast 200 Untergrundpastoren in China unterschrieben worden war. Wang gehörte zu den Initiatoren. In dem Text hatte der Geistliche die Kommunistische Partei Chinas kritisiert und die Christen im Land zu zivilem Ungehorsam aufgerufen. Die Regierung zwinge ihre Bürger zur „Cäsaren-Anbetung“, indem sie Präsident Xi Jinping wie einen Gott behandele.
 
Trotz Diskriminierung und Verfolgung wächst die Zahl der Christen. Sie liegt nach Schätzungen bei bis zu 130 Millionen. Die Kommunistische Partei hat 83 Millionen Mitglieder.
 
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