Ethnonationalistischer Ökofaschist

Er sei nicht „islamophob“ in dem Sinne, dass er Angst vor dem Islam als solchem hätte. Allerdings erachtete er seine Gewalt gegen Muslime aus ökologisch bedingten, antinatalistischen Erwägungen für gerechtfertigt, da diese „Invasoren“ mit hoher Geburtenrate wären.

In seinem 74-seitigen Manifest heißt es: „Die Umwelt wird durch die Überbevölkerung zerstört…..Indem man die Invasoren tötet, die Überbevölkerung tötet, rettet man die Umwelt.“

In dem PDF-Dokument mit dem Titel „The Great Replacement“ erklärte Attentäter im neuseeländischen Christchurch, sich trotz seiner dortigen Geburt nicht als Australier zu identifizieren, sondern stolzer Europäer zu sein. Nachdem er zuvor Kommunist, Anarchist und Libertärer gewesen wäre, beschrieb sich Tarrant in seinem Manifest als „ethnonationalistischer Ökofaschist“. Er glaube an eine „ethnische Autonomie für alle Völker mit einem Fokus auf den Erhalt der Natur und der natürlichen Ordnung“.

Als das Land in der Welt, das seine Werte am besten repräsentiere, bezeichnete Tarrant die Volksrepublik China.

Der Mann ist absolut verdreht. Gewalt löst keine gesellschaftlichen Fragen. Auch brauchen wir keine Diktatur, die uns ihre Werte aufdrückt. Auffallend ist, es geht gar nicht um Religion, sondern um die Geburtenrate. Es wurden nicht Menschen umgebracht, weil sie Muslime sind sondern, weil sie mehr Kinder haben.

Anders in Nigeria. Da werden gleichzeitig Nigerianer umgebracht, allein aus dem Grund, weil sie Christen sind.

weiterlesen →

Werbeanzeigen
Dieser Beitrag wurde unter Uncategorized veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s