Der IS breitet sich in Afrika aus

In Afrika erlebt die Terrororganisation „Islamische Staat“ seine Wiedergeburt, nachdem er in Syrien und dem Irak vor dem Aus steht. Für Zivilisten in Mali und für die dort stationierten Bundeswehrsoldaten bedeutet das erhebliche neue Gefahren.

Der Aufruf zum Kampf gegen die Terrormiliz IS kommt von unerwarteter Seite. Al-Shabaab, einer der größten islamistischen Terrormiliz in Afrika, weist darauf hin, dass im Nordosten Afrikas einen „Islamischen Staat in Somalia“ gegründet wurde und um die 150 Bewaffnete hat.

Auch im westafrikanischen Mali kämpft eine Zelle des „Islamischen Staates“. Sie nennte sich „Islamischen Staat in der Großsahara“.

Nach Berechnungen der US-Militärakademie in West Point kämpfen in Afrika derzeit mehr als 6.000 Männer unter dem IS-Banner. Mehr als die Hälfte, 3.500, gehören zum „Islamischen Staat der Provinz Westafrika„, kurz ISWAP, bekannt als Boko Haram.

Die wachsende Stärke des „Islamischen Staates“ in Afrika droht, eine neue Eskalation der Gewalt zu befeuern. Die etablierten Islamisten werden, wie die Kriegserklärung von Al-Shabaab gegen den somalischen IS-Ableger zeigt, nicht kampflos aufgeben. Im Propagandakrieg werden sich zudem beide Lager bemühen, möglichst spektakuläre Anschläge zu verüben – auf Kosten der Zivilbevölkerung.

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