Zustände in Syrien wie unter dem IS

Christen von Idlib: «Wir sitzen hier in der Falle». Der Einmarsch der Türken in Syrien im vergangenen Jahr hat den Christen in Idlib Unheil gebracht.

Nichts «Sichtbares» vom Christentum wird toleriert. Jedes christliche Gebet in der Öffentlichkeit wurde untersagt. Es darf keine einzige Glocke mehr zum Gottesdienst rufen. Im strömenden Winterregen mussten alle Kreuze von den Kirchen entfernt werden. Diese dürfen nicht mehr als solche erkennbar sein.

Bei den Häusern der Christen muss neben die Haustür ein gemaltes Kreuz sein. Damit wird den Steuereintreibern die Arbeit erleichtern, wenn sie von den «Ungläubigen» eine willkürlich bemessene Kopfsteuer einfordern. Wer nicht zahlen kann, dem werden nicht nur der Hausrat, sondern oft auch heiratsfähige Töchter zum Verkauf an die meistbietenden Milizionäre oder an al-Golanis eigenen Harem verschleppt.

Abu Mohammed al-Golani, Anfürher der HTS, schaltet und waltet unbeschränkt in Idlib. Er hat Vorschriften für Christen befohlen, die sich kaum von der vierjährigen Schreckensherrschaft des IS zwischen Euphrat und Tigris unterscheiden.

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