Genozid an Christen in Nigeria

In dem, was der Christenverein Nigerias einen „reinen Völkermord“ nennt, wurden im Juni 2018 an einem Wochenende in der westafrikanischen Nation 238 weitere Christen getötet und Kirchen geschändet. Damit beträgt die Zahl der Todesopfer seit Anfang 2018 mehr als 6.000.

Experten zufolge könnten die interethnischen Rivalitäten zu einem größeren Sicherheitsproblem werden als der seit Jahren andauernde bewaffnete Konflikt mit der Islamistengruppe Boko Haram.

Das christliche Hilfswerk Open Doors meldet tödliche Angriffe seitens Fulani-Viehhirten auf etwa ein Dutzend christliche Dörfer im zentralnigerianischen Bundesstaat Plateau im Zeitraum 21. bis 25. Juni. Mindestens 200 Christen verloren ihr Leben, viele grausam niedergemetzelt. Die anfangs angegebene Zahl von 86 Ermordeten musste immer wieder nach oben korrigiert werden.

„Was dieses Wochenende geschehen ist, geht weit über Siedler-Hirten-Streitigkeiten hinaus. Es zeigt den Plan der Angreifer, Nigeria zu islamisieren. Die meisten Opfer schliefen, während die Fulani ihre Dörfer überfielen und sie ermordeten.“ Überfälle auf Gottesdienste weisen auf eine andere Agenda hin. Kirchen haben keine Weidegründe.

Behauptungen, dass diese Überfälle eine Vergeltungsaktion der Fulani wegen gestohlenen Viehs gewesen sei, wies der Pastor zurück. „Wir leben in Frieden mit ihnen. Wir haben nicht einen von ihnen getötet. Sie dagegen ermorden unsere Leute einen nach dem anderen.“

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