Evangelische Kirche verspielt ihre Zukunft

Der evangelische Theologieprofessor Udo Schnelle wirft der evangelischen Kirche vor, sich häufig dem Zeitgeist anzudienen. Die Bibel werde oft nicht mehr als Wort Gottes angenommen.

Ein Beispiel dafür sei die Flüchtlingsfrage. Die EKD erwecke den Eindruck, dass es eine Aufnahmepflicht ohne Grenzen gebe. Es gebe jedoch kein unbegrenztes Helfen. Grenzenlosigkeit bedeute die Außerkraftsetzung von Regeln. Ohne Begrenzung sei keine Integration möglich. Auch theologisch sei die Forderung der Grenzenlosigkeit falsch. Jesu Christi Aussagen zur Nächsten- und Feindesliebe bezögen sich auf die individuelle Alltagsethik und nicht auf globale Prozesse des 21. Jahrhunderts. Schnelle: „Zwar ist Helfen die Pflicht von Christen; aber wie und in welchem Umfang man hilft, ist eine Frage der Vernunft.“

„Ist die Angst vor den Vorwürfen der Diskriminierung und mangelnden Toleranz größer als die Zuversicht in die Wahrheit des Wortes Gottes?“ Für viele Bischöfe sei die positive Erwähnung in den Medien der Maßstab ihres Handelns.

Zudem äußerte sich Schnelle zum kirchlichen Dialog mit dem Islam. Um sich nicht dem Vorwurf der Fremdenfeindlichkeit, des Rassismus oder der Islamophobie auszusetzen, scheine eine „theologische Abrüstung“ das Gebot der Stunde zu sein.

Der Gegensatz zwischen Christentum und Islam lasse sich jedoch nicht auflösen. Für Christen sei Jesus Christus der Sohn Gottes. Für den Islam sei dies eine Irrlehre.

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