Höllenstrafen für verständliche Bibelübersetzung

In Griechenlands ultra-orthodoxen Kreisen herrscht große Aufregung über eine evangelische Sommeraktion. Dabei geht es um eine Verteilung des Neuen Testaments an alle Haushalte.

Die Ketzerei in den zur Verteilung vorgesehenen Neuen Testamenten besteht darin, dass sie in die heutige, allgemein verständliche griechische Volkssprache übersetzt sind. Die Orthodoxie betrachtet hingegen die altgriechische Urfassung der neutestamentlichen Schriften als allein gültig.

Bei den Orthodoxen Griechenlands und überhaupt in der ganzen orthodoxen Welt finden sich wohl Ikonen, Gebetbücher und Heiligenlegenden bei jeder Familie. Das Neue Testament oder gar eine komplette Bibel haben aber Seltenheitswert.

Einzelne Bischöfe begannen daher, die Bibelverteilungen zu verketzern und jenen Familien, die «Evangeliums-Pakete» behielten, mit Höllenstrafen zu drohen.

Die Bischofssynode der Kirche wies alle Haushaltsvorstände an, diese «ketzerischen» Ausgaben des Neuen Testaments ihrem Pfarrer abzuliefern und gegen ein «orthodoxes Evangelium» einzutauschen.

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