Der Ramadan – der Monat des Korans

2018: 16. Mai bis 14. Juni Abhängig ist die Dauer des Fastenmonats von der Sichtbarkeit des Mondes.

In ihm wurde nach islamischer Auffassung der Koran herabgesandt (Sure 2,185). Da man sich über die genaue Nacht der Offenbarung des Korans nicht im Klaren ist, feiert man diese Nacht überwiegend in der Nacht zum 27. Ramadan, aber auch an anderen ungeraden Tagen der letzten zehn Tage des Fastenmonats.

Verwirrend ist, dass der Koran Muhammed nicht als ganzes Buch gegeben wurde, sondern in unterschiedlichen Offenbarungen zu unterschiedlicher Zeit und Orten und auch veränderten Aussagen zum gleichen Thema. Deshalb wurde im Koran angeordnet, dass die neuere Offenbarung die gültige sei (Sure 2,106). Wobei zu beachten ist, dass der Koran nicht chronologisch angeordnet ist.

Ein Muslim fastet mit allen Sinnen, die ihm Allah gegeben hat. So soll er nicht schlecht reden, nichts Schlechtes tun und auch nichts Schlechtes hören. In dieser Zeit setzt er sich intensiver mit seinem Glauben und seinem Schöpfer auseinander. Während der Fastenzeit sind folgende Dinge verboten: Verzehr von irdischen Substanzen und Speisen sowie Getränken, Rauchen, Geschlechtsverkehr und Trunkenheit. Zum Fasten ist jeder Muslim verpflichtet, der in vollem Besitz seiner Geisteskräfte, volljährig und körperlich dazu imstande ist. Wer die Fastenpflicht bricht, muss mit Strafen rechnen, denn das Nichteinhalten ist in vielen islamischen Staaten verboten.

Mohammed soll gesagt haben: „Gott hat gesagt: Am liebsten unter meinen Dienern ist mir, wer am schnellsten das Fasten bricht“.

In den letzten 10 Tagen von Ramadan werden in den Moscheen, aber auch zu Hause die Nächte hindurch gebetet und gottesdienstliche Handlungen durchgeführt. In dieser Zeit warten die Muslime auf eine ganz bestimmte Nacht, die vorher nicht feststeht, aber reichlich Belohnung mit sich bringt, wenn man diese im Gebet verbracht hat.

Mohammed schloss sich mit seinen Gefährten in Medina zunächst dem Aschura-Fest, dem Versöhnungstag der in Medina und dessen Umgebung sesshaften Juden an; man fastete an diesem Tag vom Sonnenuntergang bis zum Sonnenuntergang des nächsten Tages und nicht, wie im Ramadan, nur den Tag über.

Ramadan und Jihad sind nach muslimischen Verständnis wie zwei gute Freunde. Im Ramadan wurden Siege und Schlachten geführt, welche den Lauf der Geschichte verändert haben.

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