Die Türkei neigt zum rassistischen Nationalismus

Die Regierung der Türkei veröffentlicht eine Online-Genealogie-Datenbank, damit jeder die ethnische Zugehörigkeit einsehen kann, die bis in die osmanische Zeit hinein aufgelistet sind.
 
Rassistische Kommentare sind bereits in sozialen Medien präsent, mit Aussagen wie: „Krypto-Armenier, Griechen und Juden im Land werden jetzt entlarvt“ und „Verräter werden endlich ihre Herkunft lernen“.
 
Erdogan beschwerte sich: „Wir werden beschuldigt, Juden, Armenier oder Griechen zu sein.“ Erdogan will das „Türkentum“ seines Landes zeigen, obwohl er selbst georgischer Abstammung ist.
 
Im Jahr 2013 berichtete Agos, dass die Regierung heimlich Minderheiten in den Bevölkerungsregistern kodierte: Griechen waren 1, Armenier waren 2 und Juden 3. Das führte zu den schwierigen Situationen, dass wenn ein junger Mann sich für die Wehrpflicht melden musste, es Leute gab, die mehr wussten, als er selbst.
 
Die Osmanen schämten sich, dass ihr eigenes Reich zu religiös und ethnisch verschiedenartig war, voll mit Christen armenischer, griechischer und assyrischer Abstammung. Der Sultan, Abdulhamid II. beklagte sich 1917 selbst darüber.
 
Die türkische Regierung will keine Abtreibungen für gesunde Kinder, sondern erlaubt Abtreibung für Embryonen mit Defekten.
 
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2 Antworten zu Die Türkei neigt zum rassistischen Nationalismus

  1. padener schreibt:

    Hat dies auf padener'Zeitgeist rebloggt.

  2. padener schreibt:

    Da kommen üble Erinnerungen an unsere eigene Geschichte auf. ..

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