Valentinstag – Herkunft und Traditionen

Wie wird Valentin in anderen Ländern gefeiert?
 
Die Tradition des Valentinstags am 14. Februar wird heute zumeist auf die Überlieferung von Bischof Valentin von Terni zurückgeführt, der als christlicher Märtyrer starb. Er war im dritten Jahrhundert der Bischof der italienischen Stadt Terni. Einer Überlieferung zufolge traute er heimlich mehrere Brautpaare, darunter Soldaten. Nach dem damaligem kaiserlichem Befehl von Claudius II. waren Ehen zwischen Menschen unterschiedlicher Stände und Völker verboten.
 
Valentin soll den verheirateten Paaren auch Blumen aus seinem Garten geschenkt haben. Als alles aufflog, wurde Valtenin auf Befehl des Kaisers Claudius II. am 14. Februar 269 enthauptet. Der Gedenktag an Valtentin wurde von Papst Gelasius I. 469 für die ganze Kirche eingeführt, jedoch 1969 aus dem römischen Generalkalender gestrichen.
 
Pakistan hat 2018 eine mediale Berichterstattung sowie Feierlichkeiten zum Valentinstag verboten. Laut der britischen Zeitung „Daily Mail“ (Donnerstag 8.2.18) untersagte die staatliche Medienbehörde sämtlichen Nachrichtensendern, Radiostationen und Printmedien des Landes, über den Feiertag zu berichten.
 
Traditionell werden in England kleine Liebesgedichte verschickt.
 
In Italien bringen Paare an Brücken Schlösser an.
 
In Spanien schenkt man nicht nur der oder dem Herzallerliebsten eine Rose, sondern auch Freunden und Familienmitgliedern. Hier bestimmt allerdings die gewählte Farbe, was man ausdrücken will.
 
In den USA werden jedes Jahr eine Milliarde Grußkarten versandt.
 
Ein fröhliches Fest wird in Südafrika an diesem Tag gefeiert.
 
Anstatt den Tag der Verliebten feiern die Finnen am 14. Februar den Tag der Freundschaft, mit Geschenken und Karten an liebe Freunde.
 
In weißrussischen Schulen werden so genannte „loveboxes“ aufgestellt.
 
In Indien können Pärchen am 14. Februar händchenhaltend durch die Straßen schlendern ohne mit Konsequenzen zu rechnen.
 
Japanische Frauen beschenken vor allem ihren Chef und Kollegen. Vorgesetzte, die sich im letzten Jahr daneben benommen haben, erhalten jedoch nur „Giri-choko“.
 
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