China im Wandel

Am 1. Februar 2018 ist in China eine neue Religionsverordnung in Kraft getreten. Sie eröffnet staatlichen Institutionen neue Kontrollmöglichkeiten und reguliert alle religiösen Aktivitäten im Land.
 
Die Verordnung macht detaillierte Auflagen für die Registrierung religiöser Organisationen wie auch die Nutzung eines Gebäudes für religiöse Aktivitäten. Gleichzeitig werden lokale Religionsbehörden mit Befugnissen ausgestattet, nach eigenem Ermessen über entsprechende Anträge zu entscheiden.
 
Religiöse Lehrer oder Mitarbeiter religiöser Institutionen werden zur Auskunft gegenüber den Behörden verpflichtet.
 
«Die Regierung ist nicht befugt, religiösen Gruppierungen im Blick auf ihre Lehrinhalte oder ihre Versammlungszeiten und –orte Vorschriften zu machen.»
 
Die Verordnung umfasst auch religiöse Aktivitäten im Internet.
 
Nachdem die neue chinesische Religionsgesetzgebung in Kraft getreten war, griffen 19 Städte in der zentralchinesischen Provinz Henan das Christentum hart an und zwangen Christen, sich heimlich zu treffen.
 
Lehrer drängen die Kinder, nicht an Religion zu glauben, und erinnern Eltern daran, ihre Kinder nicht zu religiösen Aktivitäten zu bringen oder ihnen zu erlauben, religiöses Material zu lesen.
 
Die Behörden in der Provinz Guizhou haben eine große Hauskirche geschlossen und ihren Besitz konfisziert, kurz nachdem ihre Pastoren zu über 1 Million Dollar Busse verurteilt worden waren.
 
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