Allgemeine Verfolgung der Religionsgemeinschaften in Eritrea

Seit 1995 ist Eritrea ein Gesetz in Kraft, demzufolge der Staat alle sozialen Aktivitäten für sich vereinnahmt. Diese dürfen nicht von privaten Institutionen oder gar von religiösen Einrichtungen durchgeführt werden.
 
Bisher ist das Gesetz nicht sehr streng angewendet worden. In den letzten Monaten hat sich dies jedoch rapide geändert. Das Ziel ist, zu versuchen, den Einfluss auf die Gesellschaft zu verhindern: nicht durch das Verbot des Gottesdienstes, sondern durch soziale Aktivitäten.
 
In verschiedenen Städten des Landes wurde die Schließung von fünf römisch-katholischen Kliniken angeordnet. Das Minor-Seminar in Asmara ist geschlossen worden, auch mehrere orthodoxe und muslimische Schulen mussten ihre Türen schließen. Die muslimischen Proteste im Oktober wurden mit Waffengewalt gestoppt.
 
In Xorona schlossen sie die einzige Apotheke, die von Katholiken betrieben wurde. In Dekhemare und Mendefera haben die Behörden die Tätigkeit der katholischen medizinischen Leiter verboten, indem sie erklärten, dass es sich um eine Verdoppelung der staatlichen Führung handelt. In der Realität funktionieren öffentliche Einrichtungen nicht: Sie haben keine Medikamente, sie können nicht arbeiten, weil sie keine geeignete Ausrüstung haben und oft nicht einmal Elektrizität.
 
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