Die etwas andere Reformation in der Schweiz

Zwingli wollte die Kirche nicht reformieren, sondern vom Diktat befreien. (Zum Reformationssonntag 5. November 2017)
 
Das enge Verhältnis Zürichs zu Rom begründete sich vor allem durch das Bedürfnis der Päpste nach eidgenössischen Söldnern.
 
Deshalb liess sich der päpstliche Legat Matthäus Schiner vorübergehend in Zürich nieder, womit die Stadt vorübergehend zum Zentrum der päpstlichen Politik nördlich der Alpen wurde.
 
Noch 1514 sicherte der in der Stadt lebende päpstliche Gesandte denjenigen, die alle sieben Kirchen Zürichs besuchten, den gleichen Ablass zu wie den Besuchern der sieben Hauptkirchen Roms.
 
Während Luther den Ablasshandel und andere Missstände in der Kirche, die seinem Verständnis der Bibel widersprachen, entfernen wollte, akzeptierte Zwingli in seiner neuen Kirche nur das, was ausdrücklich in der Bibel stand.
 
Die Zürcher Bibel ist die älteste protestantische Übersetzung der gesamten Bibel.
 
Sein Nachfolger Heinrich Bullinger gilt als „Vater der reformierten Kirche“.
 
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