Ein europäischer Islam ist unrealistisch

Die Europäer haben es verlernt, sich mit Glaubensfragen auseinanderzusetzen, sie sind schwach in der Argumentation und der Verteidigung der Wurzeln jener Gesellschaft geworden, in der sie groß geworden sind.
 
Die größte Sorge von Papst Franziskus sei nicht die Ausbreitung des Islams selbst, sondern die „indifferente Haltung“ der Katholiken zu ihrem eigenen Glauben, auf der diese falsch verstandene Toleranz beruhe.
 
Tatsächlich hält man im Vatikan, wie von einem Insider dazu ergänzend zu erfahren war, wenig von einem „europäischen Islam“. Eine europäische Version des Islam zu fordern oder gar zu kreieren, sei nämlich eine nicht gar nicht realistische Vorstellung. Tatsächlich gibt es nämlich DEN Islam nicht, sondern es gibt eine Vielzahl von unterschiedlichen „Traditionen“. Diese Zersplitterung macht es auch so schwierig, mit dem Islam in einen Dialog zu treten. Was man sich von Europa erwartet, heißt es dazu aus der unmittelbaren Papst-Umgebung, wäre sehr wohl eine intensive Auseinandersetzung mit dem Islam.
 
Diese würde allerdings mehr Selbstbewusstsein im Auftreten, eine offensive Auseinandersetzung mit der muslimischen Glaubenslehre und deren Repräsentanten sowie eine Festigkeit, ja Glaubwürdigkeit im eigenen christlichen Glauben verlangen.
 
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