Allerseelen

Am Tag nach Allerheiligen begeht die römisch-katholische Kirche den Allerseelentag (2. November), an dem der armen Seelen im katholischen Fegefeuer gedacht wird. Vielerorts wird die damit verbundene Gräbersegnung bereits am Nachmittag von Allerheiligen vorgenommen. Damit verbunden ist der Brauch, die Gräber vor allem mit Lichtern zu schmücken. Das Licht auf den Gräbern kann dabei verschiedene Bedeutungen haben.
 
Bereits im 9. Jahrhundert wurde Allerseelen als Gedenktag für „Normalsterbliche“ zum offiziellen Feiertag erhoben. Der alte christliche Volksglaube besagt, dass an Allerseelen die Seelen der Verstorbenen aus dem Fegefeuer auf die Erde herauf kommen. Daher wurden die Gräber mit Weihwasser bespritzt.
 
In das Fegefeuer kommen nach katholischer Lehre die Seelen jener, die in der Gnade Gottes sterben, aber noch nicht frei sind von allen lässlichen Sünden und zeitlichen Sündenstrafen.
 
Im evangelischen Glauben gibt es kein Fegefeuer, sondern das irdische Leben dient dazu, die ewige Gemeinschaft mit Gott zu beginnen und Gottes Liebe zu empfangen und zu lernen Gott von ganzem Herzen, Seele und ganzem Verstand zu lieben. Wer nicht mit Gott leben will, wird in der logischen Konsequenz an einen Ort gelangen, wo er Gott los wird.
 
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