Zweitfrauen für Muslime

Ein muslimischer Geschäftsmann aus Großbritannien sorgt mit einer ungewöhnlichen Internetseite für Wirbel. Seine Partnervermittlung secondwife richtet sich an muslimische Männer, die auf der Suche nach einer zweiten Ehefrau sind. Obwohl Polygamie in Europa verboten ist und beispielsweise in Großbritannien mit bis zu sieben Jahren Haft geahndet werden kann, verzeichnet das Portal bereits 100.000 Mitglieder.
 
Azad findet an dem Service nichts Unrechtes und ist überzeugt, dass Polygamie auch in Europa bald legal sein wird. „Für mich ist Polygamie eine Veranlagung. “
 
Zahlreiche Aktivisten protestieren laut „Daily Mail“ bereits vehement gegen die Internet-Seite. Die Website fördere die die Ausbeutung von Frauen. Sie fordern die Politiker zum Handeln auf.
 
Polygamie ist in Europa nicht erlaubt. Ganz unabhängig von seiner Religionszugehörigkeit steht ihm frei mit beliebig vielen Konkubinen Kinder zu zeugen.
 
Muslime schliessen darum meist eine Ehe vor dem Staat und die weiteren rein religiös vor einem Iman. Laut der britischen Zeitung The Times sind gegenwärtig in Großbritannien rund 100.000 Muslime unter dem Schariarecht verheiratet. Viele dieser Ehen sind polygame Verbindungen. In den Schariaehen haben die Frauen keinerlei Schutz.
 
Die erste weibliche Scharia Richterin in Großbritannien sagte, dass die britische Regierung nicht das Recht habe die islamische Polygamie zu verbieten. Wörtlich sagte Amra Bone, „die Regierung darf den Muslimen nicht vorschreiben, dass sie nicht mehr als eine Frau haben dürfen. Die Menschen haben das Recht das selbst zu entscheiden.“
 
Der Palästinenser, Nader Khalil, nimmt an, dass 20 Prozent von seinen Freunden in Berlin eine Zweitfrau haben. Der Libanese Abed Chaaban in Neukölln schätzt, dass 30 Prozent aller arabischstämmigen Männer in Berlin mit zwei Frauen verheiratet sind – mit einer staatlich, mit der anderen islamisch.
 
Viele Zweitfrauen geben an sie seien Alleinerziehende und kassieren Wohngeld, Kindergeld, Erziehungsgeld und Unterhaltsvorschuss für ihre Kinder. Manchmal ist das so, dass sie nicht einmal einen Hartz-IV-Antrag stellen müssen.
 
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