Immer mehr Muslime wenden sich vom Glauben ab

Der Religionswissenschaftler Michael Blume hat beobachtet, dass sich offenbar immer mehr Muslime von ihrem Glauben abwenden, und ein Buch darüber geschrieben: „Islam in der Krise: Eine Weltreligion zwischen Radikalisierung und stillem Rückzug“.
 
Die Zahl der Muslime sei aufgebläht.
 
Da reichen Verschwörungsmythen nicht mehr aus.
Die monotheistischen Religionen sagen eigentlich: Ich glaube an eine absolute, gute Gottheit. Im Verschwörungsglauben wird das umgedreht. Da heißt es also: Diese Welt wird eigentlich von bösen Mächten beherrscht. Und das Gute, das sei schwach und verborgen.
 
Sultan Bayezid II. verbietet den Buchdruck im Osmanischen Reich. Diese Bildungskrise, diesen riesigen Bildungsabstand, hat die islamische Welt bis heute nicht eingeholt.
 
Das Bibelwissen ist recht allgemein oder zumindest jedem zugänglich, aber koranisches Wissen ist sozusagen verborgen.
Und sie haben heute noch Koranschulen, in denen die Kinder lernen, die Worte nachzusprechen, aber überhaupt nichts über den Sinn oder die Auslegung.
 
Und, dass zu wenig gelesen wird, das sage nicht nur ich, das sagen inzwischen islamische Prediger. ‚Wie wollt ihr eigentlich mit der Welt Kontakt halten, wenn es in eurem eigenen Haus kaum Bücher gibt und wenn eure Frauen und eure Kinder überhaupt nicht lesen?‘
 
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