Was Afrika wirklich braucht

Über Afrika kursieren gefährliche Halbwahrheiten. Sie lauten: Um Migrationsursachen zu bekämpfen, müsse Europa mehr Entwicklungshilfe investieren, seine Zoll- und Exportpolitik ändern, und drittens sei der Klimawandel schuld am Elend vieler afrikanischer Bauern.
 
Was Afrika wirklich braucht, muss aus Afrika selbst kommen: Regierungen, die sich als Anwälte ihrer Bürger verstehen und Bürger, die auf Institutionen und Recht vertrauen können.
 
In der „Chimurenga Chronic“ kommt eine von Selbstkritik und Selbstbewusstsein geprägte Haltung in einem Interview mit dem Filmemacher Jean-Pierre Bekolo zum Ausdruck mit der Überschrift: „Seien wir ehrlich: Wir schaffen es nicht. Wir sind darauf angewiesen, dass die Weißen zurückkommen.“
 
Wie Wangari Mathai schrieb, ist das Hauptproblem Afrikas nicht länger die Erblast der Kolonisierung. Es ist die Unfähigkeit, nach fünf oder sechs Jahrzehnten der Unabhängigkeit immer noch nicht in der Lage zu sein, Führungsschichten hervorzubringen, die für das Gemeinwohl wirken und die Legitimität des demokratischen Machtwechsels akzeptieren.
 
Matthew Parris schrieb: Die Leute werden keine Initiative ergreifen, werden die Dinge nicht in ihre eigenen Hände oder auf ihre eigenen Schultern nehmen. Afrikas größtes Problem – die erdrückende Passivität im Denksystem der Menschen.
 
In Afrika verändert nur das Christentum die Herzen der Menschen.
 
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