Islamisches Opferfest Eid al-Adha

Das Islamisches Opferfest 2017 beginnt am Abend vom Donnerstag 31. August und endet am Abend vom Montag, 4. September
 
Das Opferfest Īdu l-Aḍḥā ist das höchste und wichtigste islamische Fest.
 
Beim Opferfest Eid al-Adha wird des Propheten Ibrahim (Abraham) gedacht, der nach muslimischer Überlieferung die göttliche Probe bestanden hatte und bereit war, seinen Sohn Ismael Allah zu opfern.
 
Die Geschichte wird im Koran in Sure 37,99–113 erzählt, wobei der Name des Sohnes nie erwähnt wird und nicht Ismael sondern Isaak gesegnet wird. Die biblische Erzählung spricht von der Opferung Isaaks (1.Mose 22,1–19).
 
Es ist für alle gläubigen Muslime weltweit Pflicht, zur Feier des Festes ein Tier zu opfern, wenn sie es sich finanziell leisten können. Ein Drittel wird traditionell den Armen gegeben, ein anderes Drittel den Verwandten und ein Drittel ist für die eigene Familie.
 
Warum opfern Juden und Christen heute keine Tiere mehr?
 
Im Talmud heißt es: «Die Sühne erfolgt nur durch das Blut» und in 3. Mose 17,11: «Das Blut ist die Versöhnung, weil das Leben in ihm ist.» Das Blut musste auf den Sühnedeckel der Bundeslade gesprengt werden (3. Mose 16,15) und auf den Altar (Vers 18).
 
Nach der Zerstörung des Tempels, dem Ort der jüdischen Opferung, ersetzten die Juden den Opferdienst durch das dreimalige tägliche Gebet. Diese Praxis entstand im Exil und wurde schon von Daniel dem Propheten ausgeübt (Daniel 6,11).
 
Durch Jesu Tod am Kreuz wurde für Christen die Opferung eines Tieres zur Sühnung zwischen Gott und Mensch im christlichen Glauben hinfällig. Die Dankopfer wurden im Christentum geistlich übertragen.
 
Wie kann Gott so etwas anordnen, da er doch selbst gesagt hat: „Wer einen Menschen tötet, darf selbst nicht am Leben bleiben“? (1.Mose 9,6).
 
In 4. Makkabäer 13,12 wird berichtet, dass Isaak sich freiwillig als Opfer zur Verfügung stellt. Das gleiche schreibt auch der Koran in Sure 37,102. In 1.Mose 22 steht, dass Abraham darauf vertraute, dass er und sein Sohn zurückkehren werden. Im Hebräerbrief steht: „Abraham traute es Gott zu, dass er Isaak sogar von den Toten auferwecken könnte“ (Hebräer 11,19 Hfa).
 
Ein Glaube, wie Abraham ihn hatte, vertraut darauf, dass auch in der radikalsten Verkehrung und Unverständlichkeit Gottes Wort gültig bleibt und dass wir durch Gottes Lamm den Tod nicht zu fürchten brauchen und ewiges Leben haben: „Wer an den Sohn glaubt, hat ewiges Leben; wer aber dem Sohn nicht gehorcht, wird das Leben nicht sehen“ (Johannes 3,36). „Ich gebe ihnen ewiges Leben, und sie gehen nicht verloren in Ewigkeit, und niemand wird sie aus meiner Hand rauben“ (Johannes 10,28).
 

 

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