Die Fülle des Lebens ist nicht an die Ehe gebunden

Das Magazin pro schreibt: Jesus war Single. Das hat die ehemalige Pfarrerin Astrid Eichler, die sich auf der Allianzkonferenz in Bad Blankenburg für einen unverkrampfteren Umgang mit Singles in christlichen Gemeinden einsetzt, erklärt.
 
„Jeder Familienstand, ob verheiratet oder Single, hat seine Lust und seine Last. Schwarzweiß ist das Leben nie, sondern immer bunt“, sagt Astrid Eichler. Die ehemalige Pfarrerin und Autorin des Buches „Es muss was Anderes geben“ erzählte im Seminar „Leben als Single“ auf der Allianzkonferenz in Bad Blankenburg auch von ihren persönlichen Erfahrungen.
 
Als klassischer Single mochte sie früher die Bibelstelle „Es ist nicht gut, wenn der Mensch allein sei“ (1. Moses 2,18a) gar nicht. Die Ehe sei eine geniale Idee Gottes. Aber das Alte Testament biete keinerlei Alternative an. Durch den Schöpfungsauftrag „Seid fruchtbar und mehret euch“ (1. Moses 9,7) haben im Judentum nur der etwas gegolten, der viele Kinder hatte. Das habe den Frauen, die nicht gebaren, die Würde genommen. „Manchmal kann man denken, dass es heute in unseren christlichen Gemeinden immer noch genauso ist“, sagte Eichler.
 
„Dann kam aber ein jüdischer Rabbi, der nicht verheiratet war und somit auch nicht den Schöpfungsauftrag erfüllte“, führte Eichler aus: „Jesus war Single“. Er habe so viele revolutionäre Lebensvorstellungen ermöglicht. Seit Jesus sei die Fülle des Lebens nicht an die Ehe gebunden.
 
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