Setzt die Kirche auf das falsche Pferd?

Das Jubiläum „500 Jahre Reformation“ droht in Deutschland zur „Pleite des Jahres“ zu werden. Diese Befürchtung wird in einem Beitrag der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung geäußert. Die großangelegten Feiern fänden viel weniger Resonanz als von den Kirchen erwartet. Die Besucherzahlen fast aller kirchlichen Großveranstaltungen seien weit hinter den Voraussagen zurückgeblieben.
 
Der Theologieprofessor Friedrich Wilhelm Graf (München) kann auch nicht erkennen, „was die Kirche mit dem Reformationsjubiläum eigentlich will“.
 
Pfarrer Ulrich Parzany (Kassel) sieht in der evangelischen Kirche die Grundlagen des Glaubens bedroht.
 
Anstoss erregt bei vielen die Aktion der lokalen Evangelischen Kirche mit einem eigenen Wagen am Christopher Street Day in Berlin. Dort verteilen sie Kondome mit Sprüchen wie „Für Huren* und Heilige*. Trau Dich!“
 
Alle Menschen sind von Gott geliebt, weil sie sind. Die biblische Botschaft ist, dass Gott uns in Jesus die Hand entgegenstreckt. Wer sie ergreift, zu dem kommt der Heilige Geist, der alle nach den Vorstellungen Gottes verändert. Auf dem Weg der Veränderung sollen alle sich gegenseitig ermutigen und unterstützen. Jeder ist an einem andern Punkt dran.
 
Die Kirche wird von den Menschen getragen, die sich an der Bibel orientieren. Für die anderen reicht auch ein Kulturverein, soziale Treffpunkte, Fest- und Grabredner.
 
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