Ehe für alle – nun auch in Deutschland

Jede Gesellschaft entscheidet für sich selbst, welche Lebensformen vom Staat unterstützt und finanziert werden. Da nun die Ehe in Deutschland nicht mehr als eine Gemeinschaft zwischen Mann und Frau definiert ist, ist die logische Konsequenz, dass auch Polygamie und Adoption für alle irgendwann folgen werden.
 
Das sind entschiedene Schritte in eine Multikulti-Gesellschaft. Eine weitere Diskussion wird sein, ob nicht auch Kirche und Staat vollkommen getrennt werden müssen oder ob man den umgekehrten Weg beschreitet und alle Religionen vom Staat her unterstützt. Und so, wie es in einigen Ländern üblich ist, den Religionsgemeinschaften gewisse zivilrechtliche Angelegenheiten überträgt.
 
Diese Fragen haben die Menschheit schon immer beschäftigt. Zur Zeit von Paulus war die christliche Definition von Ehe im nichtjüdischen Umfeld revolutionär und radikal. http://www.obrist-impulse.net/paulus-setzte-einen-gegenpool-zum-gaengigen-sexuellen-missbrauch
 
Auch Jesus war es wichtig, dass eine Verbindung von Mann und Frau im Sinne des Urhebers war (Matthäus 19,4-5) und zugleich hatte er in seinem Umfeld ehemalige Prostituierte. Seine Botschaft war, nicht zu richten (Matthäus 7,1) und dass man sich mit Gottes Hilfe verändern kann (Johannes 5,14). „Auch ich verurteile dich nicht. Geh hin und sündige von jetzt an nicht mehr“ (Johannes 8,11). (Sündigen heißt nicht etwas Böses zu tun, sondern etwas tun was nicht der Absicht des Schöpfers entspricht).
 
Christen sind Menschen, die sich nach den Vorstellungen Gottes verändern lassen wollen und nicht umgekehrt. Die gute Nachricht (Evangelium) der Bibel ist, dass Gott der himmlische Vater uns seine rettende Hand in Jesus entgegenstreckt. Wer sie ergreift, zu dem kommt der Heilige Geist und verändert ihn Schritt für Schritt.
 
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