Sie wurden getötet, weil sie nicht Muslime werden wollten

Über den Angriff der Terrororganisation „Islamischer Staat“ (IS) auf einen vor allem mit koptischen Christen besetzten Bus am 26. Mai bei Al-Minja in Mittelägypten werden immer mehr Einzelheiten bekannt. Bei dem Anschlag wurden 29 Kopten ermordet.
 
Wie ein Seelsorger der Überlebenden, der Priester Vater Rashed, nach Medienberichten erklärte, haben die zehn maskierten Angreifer nicht einfach das Feuer auf den Bus eröffnet, der die Pilgergruppe zu einem Kloster in der Nähe bringen sollte. Vielmehr hätten sie das Fahrzeug gestoppt, alle Insassen herausgeführt und sie gefragt, ob sie Christen seien. Wer bejaht habe, sei von ihnen aufgefordert worden, den christlichen Glauben zu widerrufen und sich stattdessen zum Islam zu bekennen. Doch alle Christen – darunter auch Kinder – hätten sich geweigert. Sie seien daraufhin mit einem Schuss in den Kopf oder Hals getötet worden.
 
Zeitgleich behauptete Großscheich Ahmed Mohammad al-Tayyeb (Kairo) auf dem Deutschen Evangelischen Kirchentag in Berlin, dass Muslime keine Schuld an den aktuellen Terroranschlägen tragen.
 
Im Nahen Osten geht derzeit ein Musikvideo viral, das gegen Extremisten und Attentätern ein Zeichen setzt. Spannend ist, dass Extremisten keine Musik hören und sie deshalb mit einem Musikvideo nicht erreicht werden. Musik hören ist im Islam eine Sünde.
 

 

 

 

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