Bischöfe ohne Kreuze in Jerusalem

Ein israelischer Militärsprecher weist zurück, dass Landesbischof Bedford-Strohm und Kardinal Marx von jüdischer Seite gebeten wurden, während ihres Besuchs der Klagemauer in Jerusalem kein Amtskreuz zu tragen.
 
Der EKD-Ratsvorsitzende Heinrich Bedford-Strohm erklärte laut evangelisch.de, dass sie sowohl von muslimischen als auch von jüdischen Begleitern gebeten worden seien, ihre Kreuze abzunehmen, um nicht zu „provozieren“.
 
Der israelische Militärsprecher Arye Sharuz Shalicar weist nun auf Facebook zurück, dass es von jüdischer Seite die Bitte gegeben habe, die Kreuze abzulegen.
 
Der „Spiegel“-Kolumnist Jan Fleischhauer bezeichnete das Handeln von Bedford-Strohm und Marx am Montag als „Unterwerfung“.
 
Der Pressesprecher der EKD, Carsten Splitt, sagt, es kein ‚Einknicken‘, sondern um eine in der besonderen Feiertagssituation angezeigte Zurückhaltung.
 
Die Päpste haben das Kreuz offen getragen. Aber es waren ja auch die Päpste. Für normale Personen ist es verboten religiöse Symbole und Bücher auf den Tempelberg zu nehmen. So könnte es einfach ein Zeichen sein, dass Bischöfe normale Leute sind.
 
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