Papst Franziskus feiert mit Lutheranern

Als erster Papst erinnerte Franziskus am Montag (31.10.16) in einem gemeinsamen Gottesdienst mit Lutheranern an den Beginn der Reformation vor 499 Jahren.
 
Der Pontifex setzt darauf, dass soziales Engagement und Säkularisierung die Konfessionen stärker einen.
 
Franziskus: „Dankbar erkennen wir an, dass die Reformation dazu beigetragen hat, die Heilige Schrift mehr ins Zentrum des Lebens der Kirche zu stellen“.
 
Dankbar nämlich sei er „für die Anstrengungen vieler Brüder und Schwestern verschiedener kirchlicher Gemeinschaften, die sich mit der Spaltung nicht abgefunden haben“.
 
Wobei das Wort „kirchliche Gemeinschaften“ sehr wichtig ist – als Ersatz für „Kirchen“. Denn richtig echte Kirchen haben die Protestanten ja aus katholischer Sicht nicht.
 
Damals bei der Reformation ging es ja um harte Theologie, um Sünde, um Rechtfertigung und Amtsverständnis. Heute steht die karitative Tätigkeit bei den Kirchendisputen im Vordergrund. Man ist sich ganz und gar einig im sozialen Auftrag.
 
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