Zuwanderung in verdaulichen Dosierungen ist positiv

Weil ein Migrant in ein funktionierendes Sozialmodell auswandert, entsteht ein enormer Anreiz zur Migration von armen zu reichen Ländern. Deshalb migrieren nicht die Ärmsten dieser Welt, sondern die Wohlhabenderen der ärmsten Länder. Das führt zum Paradoxon, dass mit langsam steigendem Wohlstand in armen Ländern der Migrationsdruck nicht ab-, sondern zunimmt.
 
Migration in assimilierbaren Dosierungen hat mithin positive Folgen für ein Land, aber von einer gewissen Schwelle an nehmen die negativen Folgen rasch zu. Kein Land kann alle Türen öffnen, ohne den eigenen Wohlstand und die eigene Stabilität aufs Spiel zu setzen. Es kann auch kein Recht geben, sich gratis an den Segnungen öffentlicher Güter zu beteiligen, die andere über Jahrzehnte erarbeitet haben.
 
Entwicklungshilfe sei geradezu schädlich. Nobelpreisträger Angus Deaton glaubt, dass es überhaupt unmöglich sei, ein Land von außen zu entwickeln.
 
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