Reformationsjubiläum 2017: Juden wollen messianische Juden verbannen

Der Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland, Josef Schuster (Würzburg), fordert von den Organisatoren des 500-jährigen Reformationsjubiläums 2017, den „sogenannten“ messianischen Juden keine Plattform zu bieten. Dabei handelt es sich um Juden, die wie Christen an Jesus Christus als den verheißenen Messias glauben. Er erwarte ferner, dass sich die EKD und die Landeskirchen von evangelikalen Christen abgrenzen. Sie sollten sich „deutlich so positionieren, dass sie ihren christlichen Missionsauftrag nicht gegenüber den Juden sehen“, sagte er dem Evangelischen Pressedienst (epd).

Der Theologische Leiter und Geschäftsführer des Evangeliumsdienstes für Israel (EDI), Armin Bachor (Ostfildern bei Stuttgart), rief zum Dialog auf: „Bevor wir irgendwelche Entscheidungen über die Teilnehmer an einem rein ,innerprotestantischen‘ Jubiläum treffen, wäre es ratsam, die Betroffenen würden sich an einen Tisch setzen und miteinander reden.“

Der Leiter der messianischen Gemeinde Weiterlesen

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