Horror wurde zu Liebe – Ursula Link erzählt ihre Geschichte

Es geschah in der Millenniumsnacht. Ursula Links älteste Tochter Steffi wurde missbraucht und brutal ermordet. Ursula Link blieb mit ihrer 14-jährigen Tochter Nadine alleine zurück.

Der Verlust von Steffi löste bei Ursula und Nadine Link nie gekannte Schmerzen aus – in der Seele und am Körper. So stark, dass sich beide mit Selbstmordgedanken plagten. Mitmenschen normal zu begegnen, geschweige denn konzentriert zu arbeiten, war nicht möglich. Das Geld wurde immer knapper. «Als ich nicht mehr wusste, wovon wir leben sollten, klopften wir bei Freunden der Mädchen an. Selbst nicht auf Rosen gebettet, sagten sie, dass uns nur einer richtig helfen könne: Jesus Christus. Wir hatten nichts mehr zu verlieren. Also sprachen wir ihnen das Gebet nach und bekannten Jesus unsere persönlichen Fehltritte. Wir nahmen seine Vergebung an und luden ihn ein, in unser Leben zu kommen und uns zu helfen. Es war der Start in ein neues Leben. Schon auf der Heimfahrt überkam mich ein leises Gefühl von Hoffnung», erinnert sich Ursula Link.

Seit der Tat hatte sie unter massiven Schlafstörungen gelitten. Eines Abends nahm sie die Bibel zur Hand und begann darin zu lesen. Was dann geschah, betrachtet sie als Wunder: «Es war einzigartig, die Worte fesselten mich und ich konnte anschliessend mühelos ein- und durchschlafen. Ich war verblüfft, als das auch am nächsten Abend klappte und bis heute so geblieben ist», freut sich Ursula Link.

Menschen Jesus lieb zu machen, das ist Ursula Links ganzer Lebensinhalt. Sie tut dies mit Herz, Hand und Verstand – bis vor zwei Jahren auch im Gefängnis und unter Straftätern. Eine Begegnung wird sie nie vergessen. Gott hatte sie Schritt für Schritt auf diesen Moment vorbereitet. Am 9. Februar 2009 stand Ursula Link am Bett jenes todkranken Mannes, der ihre Tochter auf dem Gewissen hatte. Vom Morphium geschwächt, bat er sie um Verzeihung. Ursula Link redete und betete mit ihm und vergab ihm von Herzen. Ständig hielt sie seine Hand. Unter Tränen nahm er die Vergebung an, die Jesus durch seinen Tod am Kreuz allen Menschen ermöglicht. Ergriffen von der Atmosphäre und dem unfassbaren Geschehen, taten es ihm seine Ehefrau und die anwesende Sozialarbeiterin gleich. 14 Tage später starb der Mann.

«Die Leute fragen mich immer wieder, ob es stimme, dass Zeit alle Wunden heile? Dem kann ich nur widersprechen. Erst als Jesus in mein Leben kam, wurde alles anders. Er hat mich vollständig geheilt. Durch die Vergebung, die ich aufgrund seiner Liebe dem Täter von Herzen zusprach, erlebte ich vollkommene Versöhnung mit meiner Vergangenheit. Jesus hat mich aus tiefster Verzweiflung und Angst befreit und mir ein wunderschönes Leben geschenkt. Er ist mein Leben. Alle Menschen sollen das wissen.»

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