Irrtum um den Euro

Irrtum Eins: „Alle Menschen sind gleich“

In Bezug auf Menschenrechte oder -würde ist das richtig. Nicht aber in Bezug auf Kultur und Mentalität. Die Erfinder der Gemeinschaftswährung Euro treibt die grundnaive Idee, mit hohen Zwangsabgaben aus Deutschland, Österreich und Holland nicht nur die Lebensstile aller anderen an erstgenannte anzupassen — sondern gleich auch deren Mentalitäten.

Irrtum Zwei: „Niedrige Zinsen verbilligen Staatsschulden und fördern Wirtschaft“

Der Wechsel von Escudo, Drachme oder Lira hin zum Euro hatte deren Zinsniveau von 10% auf zwei pulverisiert. Anstatt die gesparten Zinszahlungen aber zur Schuldentilgung zu verwenden, wähnten sie sich nun im „Polit-Paradies“: Unbeschränkte Kredite für Protzbauten und immer neue Wahlgeschenke garantierten eine permanente Wiederwahl. In nur 10 Jahren hat Griechenland seine (Beamten-)Gehälter und Pensionen verdoppelt. Der dadurch ausgelöste Boom war aber auf Kredit begründet und betraf allein den Handel importierter Güter.

Irrtum Drei: „Ein Zinsniveau gleicht Unterschiede aus“

Millionen kauften sich nun auf Pump, so viel es ging, fraß die Inflation doch ihre Zinsen auf. Dabei lebten sie über ihren Verhältnissen.

Irrtum Vier: „Eine Währung führt zu einem Lohnniveau“

„Schon immer“ lagen deutsche Autos in der Pannenstatistik vor der Konkurrenz aus Frankreich und Italien. Das war nicht weiter schlimm. Die Autos waren ja billiger. Man konnte in Frankreich und Italien ein respektables Lohnniveau erhalten — zumindest in lokaler Währung. Nun ist dieser Vorteil aber weg: Für Autos „fabriquées en France“ zahlt man jetzt in Euro gleich viel wie für Konkurrenten aus „Allemagne“. Das ließ Frankreichs Autokunden wechseln, Werkschließungen (etwa bei Renault) sind jetzt die Folge.

Fazit

Europas Bürger müssen ökonomisch gebildet werden, Verantwortung für ihr eigenes Handeln übernehmen, den persönlichen Verhältnissen angepasst leben und neu lernen auf etwas zu Sparen. Ob die Zeit dafür noch reicht, ist eine andere Frage.

Vergleiche auch: Euro Crash – Was auf uns zukommen könnte   https://obristlink.wordpress.com/2012/06/25/euro-crash-was-auf-uns-zukommen-konnte/

mehr Informationen

Advertisements
Dieser Beitrag wurde unter Uncategorized veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s