Mitarbeiterinnen eines Schweizer Hilfswerks in Afghanistan entführt

Fünf Entwicklungshelfer, darunter zwei Ärztinnen aus dem Westen, sind nach offiziellen afghanischen Angaben am Hindukusch entführt worden. Unbekannte hätten sie am Dienstag im Nordosten des Landes verschleppt.

Die zwei Frauen und ihre Übersetzer seien mit Eseln unterwegs gewesen. Sie hätten eine Klinik besucht, zu der die Zugangsstraße durch Überschwemmungen zerstört worden sei.

Nach Angaben des Sprechers des Provinzgouverneurs, Abdul Maruf Rasekh, handelt es sich bei den entführten Frauen um eine Europäerin und eine Afrikanerin. Rasekh vermutete einen kriminellen und keinen politischen Hintergrund.

Medair ist nach eigenen Angaben seit 1996 in Afghanistan tätig. Derzeit arbeiteten 15 internationale und 175 einheimische Mitarbeiter für das Hilfswerk, heißt es auf der Homepage. Ziel sei, „den hilfsbedürftigen Menschen in den abgelegenen Regionen des Landes zur Seite zu stehen und den armen, von den Konflikten betroffenen Menschen vor Ort zu helfen.“

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