Dank-, Buss- und Bettag

Er ist – obwohl dem Gebet gewidmet – kein kirchlicher, sondern ein staatlicher Feiertag. Zweitens ist er – obwohl als «eidgenössisch» deklariert – seit je von den Kantonen verantwortet.
 
Hervorgegangen sind die Buss- und Bettage aus dem Judentum.
 
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Tunesien neues Gesetz

Tunesien hat ein Gesetz verabschiedet, wonach Frauen von nun an auch Nicht-Muslime heiraten dürfen.
 
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Schutz statt «Gratulationen zum Märtyrertod»

Ägyptens Christen fordern vom Staat Schutz statt «Gratulationen zum Märtyrertod». Nach mehreren Mordserien wächst nun unter ihnen der Unmut.
 
Früher betonten koptische Würdenträger, dass Ägyptens Christen bereit seien, Opfer für die Einheit des Landes zu bringen. Gemeint war, bei Übergriffen auf Kirchen, Terrorakten und Morden mit Liebe und Vergebung statt mit Rache und Gewalt zu regieren.
 
Langsam dreht sich der Wind nun aber. Eine wachsende Zahl von Kopten hat Mühe damit, stetig «Opfer» für den Frieden zu bringen und Angehörige zu verlieren, die dann als Märtyrer dargestellt werden.
 
Ein Kairoer Priester ergänzt: «Kopten erleben die aggressivste Kampagne in der Geschichte des modernen Ägypten.»
 
Es gibt ständig Hassreden und Fatwas und in den Medien wurde dazu aufgerufen, das Blut von Kopten zu vergiessen, ohne dass Vertreter des Staates reagierten.
 
Mitte Februar 2017 gaben Islamisten bekannt, Ägyptens Christen «ausradieren» und Kairo «befreien» zu wollen.
 
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Die Hütte

Das Buch die Hütte nimmt brennende Fragen auf und gibt verwirrende Antworten.
 
Der himmlische Vater wird als eine Frau dargestellt, die sich mit Papa ansprechen lässt – voll im Gendertrend. Jede Ordnung wird als teuflisch bezeichnet und wenn der Mensch nicht vergibt, kann Gott nicht mehr handeln.
 
Jesus sagt in Johannes 17,6: „Ich habe ihnen deinen Namen offenbart“. Das einzige was Jesus weiterlesen →
 
 
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Die neue Türkei

Die AKP-Herrschaft in der Türkei ist wie die NSDAP-Herrschaft in Deutschland von 1933 bis 1945 eine Parteienherrschaft, auch wenn sie nach aussen personifiziert erscheint. In beiden Fällen ist ein Staatschef über seine Partei an die Macht gekommen. Bassam Tibi bezeichnet in der BAZ die AKP-Herrschaft als Islamokratie.
 
Das ist keine private «Ein-Mann-Herrschaft» (Welt), sondern eine Mischung von Islamismus, Klerikalismus, Geheimdienstherrschaft, Clan-Patronage und Klientelismus unter dem Dach der AKP-Parteienherrschaft.
 
Wie sagte Erdogan einmal? «Die Demokratie ist ein Zug, in den wir einsteigen, aber verlassen, wenn wir unser Ziel erreicht haben.»
 
Die Türkei präsentiert sich als selbsterklärte Spitze der islamischen Welt.
 
20 Prozent der türkischen Richter und Staatsanwälte sind nicht mehr im Amt. Das bisherige säkulare Bildungssystem ist durch die religiösen Imam-Hatip-Schulen ersetzt worden. Tausende von Professoren sind entweder im Gefängnis oder ins Ausland geflüchtet.
 
Am Treffen der Organisation der islamischen Zusammenarbeit (OIC), die in Kasachstans Hauptstadt Astana 10.9.2017, sagte Erdoğan: „Was die muslimische Welt in dieser Zeit braucht, ist keine Spaltung, sondern Einheit und Solidarität, die Krise in der Golfregion hat uns tief verärgert, wir wollen, dass die Krise im Golf so schnell wie möglich gelöst wird. Wir können keine Gewalt gegen die Heiligtümer in Jerusalem dulden. Wir sollten eine viel deutlichere Haltung zeigen, um Provokationen zu verhindern“.
 
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Up oder Down-Syndrom

«Menschen mit dem Down-Syndrom gehören zu den zufriedensten und glücklichsten Menschen auf der Erde. Von ihnen lernen wir bedingungslose Liebe und Annahme von anderen, die scheinbar anders sind. Jetzt sind wir in Gefahr, das alles abzuschaffen.» Joni Eareckson Tada
 
Die verbesserten Möglichkeiten der vorgeburtlichen Diagnose haben in den letzten Jahren dazu geführt, dass Kinder mit der Diagnose Down-Syndrom in westlichen Ländern vermehrt abgetrieben werden. Spitzenreiter ist Island, das sich rühmt, das Problem Down-Syndrom praktisch «erledigt» zu haben.
 
Viele Frauen entscheiden offenbar – neben der Aussicht auf persönliche Schwierigkeiten –, dass das Leben eines Kindes mit Trisomie-21 nicht lebenswert sei. Obwohl die meisten Menschen, die mit Trisomie-21 geboren werden, ein langes, gesundes Leben leben.
 
Die Schauspielerin Patricia Heaton bringt es auf den Punkt: «Island hat das Down-Syndrom nicht abgeschafft. Sie töten einfach jeden, der es hat – ein grosser Unterschied», twitterte sie.
 
Wer wird die nächste unerwünschte Zielgruppe sein?
 
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Türkei: Unterrichtsfach „Dschihad“

Die islamisch-konservative Regierung in Ankara will den „Dschihad“ von September 2017 an zu einem Lehrfach machen.
 
Großes Entsetzen herrscht bei den Alewiten, einer Glaubensrichtung, die in der Türkei die größte religiöse Minderheit stellt und seit langem Diskriminierung zu spüren bekommt. Die Alewiten machen geschätzte 20 Prozent der 80 Millionen Einwohner aus und stehen den Schiiten näher als den Sunniten, die weltweit und auch in der Türkei die Mehrheit der Muslime stellen.
 
„Den Dschihad als eine Art Gottesdienst in Schulen zu unterrichten, steht im Einklang mit den Doktrinen der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) und ist sehr gefährlich“, warnt Erdogan Döner, der Präsident des Alewiten-Dachverbandes Cem Vakfi.
 
Bedenken, die die Regierung in Ankara mit Verweis auf die eigentliche Bedeutung des Wortes „Dschihad“ zurückweist. Radikale Islamisten hätten den Begriff für ihr Konzept des „Heiligen Krieges“ ausgeschlachtet. Der Unterricht werde sich aber auf den inneren geistlichen Kampf in einem patriotischen Kontext konzentrieren, heißt es.
 
Die Vorstellung, ihre Kinder bekämen Lektionen im sunnitischen Islam, besorgt Vertreter der Glaubensrichtung. Der türkische Staat fördert finanziell nur sunnitische Moscheen.
 
Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte befand 2016, der Staat verletze Rechte der Alewiten, weil er öffentliche Gelder zurückhalte.
 
Mit dem Wegbewegen vom Säkularismus besteht das Risiko der wachsenden Polarisierung in der Gesellschaft.
 
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