Ablass angesichts der Corona-Krise

Der Aufruf des Papstes an Italiens Priester in Zeiten der Corona-Krise war unmissverständlich: „Mögen Sie den Mut haben, hinauszugehen zu den Erkrankten, um ihnen die Kraft des Wortes Gottes und die Eucharistie zu bringen“, sagte er zu Monatsbeginn.

Mehr als 50 Priester sind in Italien bereits an den Folgen der Viruserkrankung gestorben. Viele von ihnen waren dem Appell von Franziskus gefolgt und wollten den Gläubigen in schwerer Zeit beistehen. Nicht nur Ältere sind unter den Opfern; im Bistum Parma starb ein Seelsorger mit 55 Jahren. Angesteckt hatte er sich wahrscheinlich bei einer infizierten Seniorin, die er betreute.

Der 84-jährige Aquilino Apassiti ist Krankenhausseelsorger in Bergamos Hospital Giovanni XXIII. Er habe den Zweiten Weltkrieg miterlebt; bei einem Einsatz im Amazonasgebiet habe er sich mit Lepra und Malaria auseinandersetzen müssen – „aber ich habe noch nie solch schockierende Szenen erlebt wie jetzt“, so der Kapuziner.

Angesichts der Corona-Krise erlaubt der Vatikan Priestern in allen betroffenen Gebieten, die Generalabsolution zu erteilen. Am Freitag will der Papst den Segen Urbi et orbi spenden.

In der Slowakei verwendet die katholische Kirche eine Reliquie, um die Ausbreitung des Coronavirus zu bekämpfen.

Andere betonen, dass wer immer sich an Jesus wendet und ihn in sein Leben einlädt, ein Kind Gottes wird (Johannes 1,12). Durch den Empfang des Heiligen Geistes erhält man göttlichen Frieden. Paulus schreibt in Römer 8,38-39: „Denn ich bin gewiss: Weder Tod noch Leben, weder Engel noch Mächte, weder Gegenwärtiges noch Zukünftiges noch Gewalten, weder Höhe oder Tiefe noch irgendeine andere Kreatur können uns scheiden von der Liebe Gottes, die in Christus Jesus ist, unserem Herrn.“

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Visionärer Glaube in Katastrophen

Im Römischen Reich wütete 165-180 n.Chr. die «Antoninische Pest». Vermutlich handelte es sich bei der Seuche nicht um die Pest im medizinischen Sinne, sondern um einen besonders virulenten Stamm entweder der Pocken oder der Masern. Pocken waren damals in Europa neu und in 15 Jahren starb ein Viertel bis ein Drittel der Bevölkerung. Der Historiker Cassius Dio berichtet von 2000 Toten täglich in Rom, jeder vierte Erkrankte sei verstorben. Siebzig Jahre später, 251 n.Chr., machte eine neue Seuche die Runde, möglicherweise die Masern. Wie reagierte die winzige Kirche auf diese Katastrophen? Rodney Stark ist überzeugt, diese Epidemien haben zur Ausbreitung des Christentums beigetragen.

Die Philosophien boten weder Sinn noch Trost; das Christentum konnte viel besser erklären, warum diese schrecklichen Zeiten über die Menschheit hereingebrochen waren, und es gab Hoffnung für die Zukunft. Der Glaube der Christen gab dem Leben einen Sinn, auch mitten in Todesgefahr. Die Christen kümmert sich umeinander und sie waren eng miteinander verbunden. Deshalb kamen sie in Katastrophen besser zurecht. weiterlesen →

 

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Verzerrte Realität

Unsere Gesellschaft hat gedacht, wir können das Klima selbst gestalten und die Geschlechter selbst bestimmen und nun kommt ein keiner Virus, der uns aufzeigt, dass wir nichts im Griff haben.

Ganz langsam realisieren wir, es geht nicht mehr ausschliesslich um das Leben und die Gesundheit, sondern auch um wirtschaftliche und soziale Stabilität. Ohne Gesundheit keine Wirtschaft, ohne Infrastruktur keine Versorgung der Kranken und Schwachen.

Die Krise zeigt unsere verzerrte Realität zum Leben und Tod auf. Wir wollen die Tatsache verbergen, dass wir sterblich sind. Da wir uns der spirituellen Dimension unseres Lebens verschlossen haben, verlieren wir den Halt.

Natürlich sollen wir alles Vernünftige unternehmen, um andere nicht zu verseuchen. Doch der christliche Glaube an die Auferstehung, gibt eine gewisse Gelassenheit. Wer Jesus in sein Leben eingeladen hat, empfängt den göttlichen Frieden sich in Gottes Hand zu wissen. Diesen Frieden wollen wir uns nicht rauben lassen. Das ist ein Balanceakt des Glaubens.

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Grippe oder Coronavirus?

Ein taiwanesischer Arzt erklärt die Unterschiede zwischen Grippe und Wuhan-Coronavirus: Die Hauptmerkmale des Coronavirus sind Symptome der unteren Atemwege: Husten, Atembeschwerden, schwere Entzündungen und Schleimansammlungen in der Lunge. Es gibt viele Berichte über asymptomatische Patienten.

Raucher, Männer und ältere Menschen sind anfälliger. Die Sterblichkeitsrate ist zwischen 3,4 und 8 Prozent. Das ist weitaus tödlicher als eine Grippe, die in den USA eine Todesrate von etwa 0,1 Prozent aufweist. Aber kleiner als SARS und MERS. Sie hatten Todesraten von 9,6 Prozent bzw. 35 Prozent.

Wie schützt man sich? Man soll zudem vermeiden, mit ungewaschenen Händen Mund, Nase oder Augen zu berühren. Wer Kontakt mit einer infizierten Person hatte, sollte eine Hygienemaske tragen, um andere vor einer Ansteckung zu schützen. Wer Beschwerden hat, soll sich nicht persönlich zu den Gesundheitseinrichtungen wie Spitäler zu begeben, sondern sich per Telefon mit dem Hausarzt oder der Notzentrale in Verbindung zu setzen. Israel hat folgende Regel: Jeder, der in engem Kontakt mit einer infizierten Person stand (in einer Entfernung von weniger als zwei Metern und für mindestens 15 Minuten) muss 14 Tage sich zuhause isolieren.

Wegen unbewilligter Hilfeleistungen für Coronavirus-Betroffene werden in Wuhan und Umgebung neuerdings Christen verhaftet und deren Hilfsgüter beschlagnahmt.

Der Nahe Osten ist in vielerlei Hinsicht der perfekte Ort, um eine Pandemie auszulösen, sagen Experten. Sowohl muslimische Pilger als auch Wanderarbeiter, die das Virus in sich tragen könnten, reisen ständig in der Region umher. In der iranischen Stadt Qom sind in diesem Monat bereits über 50 Menschen an dem neuen Coronavirus gestorben. Im Iran ist der Coronavirus-Beauftragte des Landes, Iradsch Harirtschi, selber erkrankt.

mehr Informationen https://www.obrist-impulse.net/coronavirus-ein-raetsel/

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Alarmierende Christenverfolgung in Europa

Ein neuer Bericht des Gatestone Institute zeigt nun, dass die Zahl der antichristlichen Angriffe in Europa im Jahr 2019 alarmierende Rekordwerte erreicht hat. Antichristliche Hassverbrechen, die bisher meist nur in Ländern des Nahen Ostens und der Kommunisten begangen wurden, nehmen in europäischen Ländern zunehmend zu.
 
Im Jahr 2019 wurden in Europa rund 3’000 christliche Kirchen, Schulen, Friedhöfe und Denkmäler zerstört, geplündert oder entstellt. Viele Angriffe fanden in Frankreich statt, berichtet Times of Sweden .
 
Täglich werden in Franreich drei Gotteshäuser Opfer von Vandalismus. Von der katholischen Kirche werden die Vorfälle nicht an die große Glocke gehängt.
 
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Wegen Missbrauchs-Klagen Insolvenz

Eine Gesetzesänderung in Pennsylvania ermöglicht es den Opfern von sexuellem Missbrauch, auch Jahre nach der Tat noch zu klagen. Das Bistum Harrisburg musste darum nun Konkurs anmelden – es kann die Entschädigungen nicht zahlen.
 
Vor Harrisburg ging im September 2018 die Diözese Rochester im Bundesstaat New York in Konkurs.
 
In dieser Woche hatten die amerikanischen Pfadfinder („Boy Scouts of America“) Gläubigerschutz angemeldet.
 
Das Organisationen haftbar werden, für das Verhalten von Mitarbeitern, die dazu nie einen Auftrag erhalten haben, eröffnet das einen weiten Raum für Klagen aller Art.
 
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Quo vadis – Wohin gehst du?

Nach dem Vatikan-Kenner Marco Politi, möchte der Papst eine Kirche, die den Menschen im 21. Jahrhundert gerecht wird. Damit löst er viele Ängste und Widerstände aus.
 
Gregor Maria Hoff: «eine zunehmende Ratlosigkeit». «Was will der Papst?» eine vormodernen Kirche in einer nachmodernen Welt …
 
Michael Rosenberger meint: «Der Papst entscheidet nicht, er handelt nicht».
 
Melanie Wolfers: «Wie soll eine Kirche dieses Evangelium, das die Welt dringend braucht, glaubhaft verkündigen, wenn sie es nicht einmal in ihren Strukturen sichtbar machen kann?»
 
Gerda Schaffelhofer: «Was nützt uns die von Papst Franziskus initiierte freie Rede über unsere Probleme in der Kirche, wenn daraus keine Konsequenzen gezogen werden?»
 
Für Kurienkardinal Robert Sarah ist die Sache klar: Ein Angriff auf den Zölibat ist ein Angriff auf die Kirche und ihr Geheimnis. Die Kirche selbst würde dann nur mehr als menschliche Institution erscheinen.
 
Im Text führt Franziskus aus, dass die Ausformung des Priesteramts »nicht monolithisch» sei.
 
Prof. Norbert Lüdecke: Nur der Priester repräsentiert Christus (in der katholischen Kirche) und ist den Laien übergeordnet.
 
Priesterlose Seelsorge wie geht das? Seelsorge hat immer mit Priestertum zu tun. Das zweite vatikanische Konzil hat dem Rechnung getragen, indem es vom allgemeinen Priestertum aller Getauften spricht: Jede und jeder Getaufte hat eine priesterliche Sendung, als Seelsorgerin oder Seelsorger tätig zu sein.
 
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