Mohammed im göttlichen Status

Mehr als 3.000 muslimische Demonstranten haben in der pakistanischen Hauptstadt Islamabad erneut die Hinrichtung der Katholikin Asia Bibi (Multan) gefordert.

Was sie angeblich gesagt haben soll, ist keine Aussage über Gott sondern über Mohammed. Da es als Gotteslästerung bezeichnet wird, erreicht Mohammed göttlichen Status.

Sie war 2010 wegen angeblicher Blasphemie zum Tode verurteilt worden, weil die Mutter von fünf Kindern als „Ungläubige“ durch Berührung eines Gefäßes das Wasser für muslimische Feldarbeiterinnen unrein gemacht haben soll. Der vorgeworfenen Tat soll ein Streit zwischen muslimischen Arbeiterinnen auf der Farm in Ittanwali und Asia Bibi vorausgegangen sein. Demnach habe Bibi für die Gruppe Wasser geholt und sei daraufhin aufgefordert worden, sich zum Islam zu bekennen, da die anderen Frauen einwandten, das Wasser sonst nicht trinken zu können. Infolgedessen sei eine Diskussion zwischen den Anwesenden entbrannt. Die Schilderungen aller Beteiligten stimmen bis zu diesem Punkt überein. Nach Aussage der Frauen soll Asia Bibi dann behauptet haben, dass Jesus Christus und nicht Mohammed der wahre Prophet Gottes sei, was sie abstreitet.

Es ist ungewiss, ob Asia Bibi je wieder freikommt. Es gibt noch zwei Chancen. Entweder der Oberste Gerichtshof überprüft das Urteil noch einmal und erklärt es für falsch. Oder der Präsident von Pakistan macht von seinem in der Verfassung verankerten Begnadigungsrecht Gebrauch.

Sollte sie je freikommen, wird sie gewiss nicht in Pakistan bleiben. Denn auch wenn bislang noch nie ein wegen Blasphemie Verurteilter hingerichtet wurde, sind schon viele Beschuldigte später von einem Mob in einem Akt der Selbstjustiz umgebracht worden.

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Bald islamische Republik in Europa?

Um eine Bürgerkrieg zu vermeiden, könnte man einen Teil Frankreichs den Muslimen schenken. Deshalb schlägt ein Professor die Teilung des Landes in zwei Staaten vor. Einen französischen und einen, nach Scharia-Gesetz regierten, für Muslime.
 
Niemals werde man in der Lage sein, die rund 30 Prozent Muslime, die die Einführung der Scharia in Frankreich fordern, zu integrieren. Um einen Bürgerkrieg zu vermeiden, schlägt der französische Professor Christian de Moliner laut dem Magazin Caueur.fr vor, das Land zu teilen. Nach der Teilung gebe es einen Staat, der nach französischen Gesetzen regiert wird. Im muslimischen Neustaat leben all jene Muslime, die sich der Scharia unterwerfen wollen.
 
Seit jeher sei die territoriale Trennung von zwei ethnischen Gruppen oder von zwei Gruppen, die nicht miteinander leben können, als Lösung eines Konflikts betrieben worden. Längst schon hätte sich eine islamische Parallelgesellschaft gebildet, von der mindestens 30 Prozent für die Einführung des islamischen Rechts seien. Jeder merke doch, dass weiterlesen →
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China weist 1000 koreanische Pastoren aus

China hat rund 1000 südkoreanische Pastoren ausgewiesen und manche ihrer Kirchen geschlossen. Klare Gründe nannten die chinesischen Behörden nicht.
 
Die Zeitung «The Korean Herald» zitiert eine Quelle, die sagt, die chinesische Regierung glaube, dass südkoreanische Pastoren Nordkoreanern helfen, die aus ihrer Heimat geflohen sind. Zudem wird die Aktion als vorausgehende Massnahme bei der Einführung neuer religiöser Regulationen betrachtet, die ab dem 1. Februar 2018 gelten sollen. Durch diese soll jeder «Extremismus ausradiert» werden.
 
Die kommunistische Führung des Landes will ausländische Einflüsse unterbinden.
 
Die Regierung beabsichtigt «den Grundsatz aufrechtzuerhalten, dass Religionen in China in ihrer Ausrichtung chinesisch sein müssen».
 
Die Nestorianer brachten im 7. Jahrhundert den christlichen Glauben bis nach China.
 
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Erdogan kritisiert Saudis zum moderaten Islam

„Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdoğan hat die Absichtserklärung des saudischen Kronprinzen Mohammed bin Salman, Saudi-Arabien zu einer Hochburg des ‚moderaten Islam’ machen zu wollen, kritisiert.
 
‚Der Islam kann nicht »moderat« oder »nicht moderat« sein. Der Islam kann nur einer sein’, erklärte Erdoğan.
 
Der saudische Kronprinz Mohammed bin Salman sagte: „Wir wollen jetzt nichts anderes, als zu dem zurückzukehren, was wir waren: Ein moderater Islam, der allen Religionen und der Welt, allen Traditionen und Menschen aufgeschlossen gegenübersteht.“
 
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Zahl der Internetsperren nimmt zu

Regierungen blockieren das Internet laut einem Unesco-Bericht dreimal häufiger als noch 2015. Der Informationsfluss werde zunehmend überwacht.
 
Das ist schädlich für die Entwicklung von Gesellschaften.
 
Die meisten wurden in asiatischen Ländern durchgesetzt. Alleine in Indien wurden 54 sogenannte Shutdowns verzeichnet, in Pakistan elf.
 
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Marokkos König will den Islam reformieren

Als Gegengewicht zum sogenannten Islamischen Staat.
 
Marokko sieht sich als Führungsmacht des Malekismus.
 
Der König gibt in seinen Reden vor, wohin die theologische Reise gehen soll: Den heiligen Text nicht einfach wie etwas Unbegreifliches und Unantastbares aus dem frühen Mittelalter auf die Gegenwart projizieren, sondern dessen Sprache analysieren. Und vor allem die Vernunft anwenden.
 
Die Mehrheit ist nicht für eine Neulektüre des Korans.
 
Doch wenn Mohammed VI. sich bei einem seiner öffentlichen Auftritte zeigt, wird er gerade von den Jugendlichen gefeiert wie ein Popstar. Das liegt zum einen daran: Der König stammt aus einer Familie, die im Mittelalter aus dem Gebiet des heutigen Saudi Arabien eingewandert ist. Er stammt vom Propheten ab und fungiert in dessen Nachfolge als Führer der Gläubigen, also als Staats- und Religionschef in einem. Allein sein Gewand zu berühren, bringt Segen, glauben viele.
 
Die Wahhabiten und die Emire vom Golf; die Islamisten – sie alle sprechen zwar über Tradition. Aber Mohammed VI. verkörpert sie. Er ist sozusagen das Original. Er ist ein klassischer Kalif, sagt Mamadou Fofana, Religionsgelehrter aus Abijan. Auch wenn er den Islam modern auslegt – oder vielleicht gerade deshalb.
 
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Ist Gott eine Stimulation des Hirns?

In der Sendung Einstein vom 2.11.2017 SRF wird behauptet Schläfenlappenepilepsie löse religiöse Halluzinationen aus. Diese könne auch künstlich mit Magnetfeldern erzeugt werden. Gott also nur eine Stimulation unseres Hirns?
 
Menschen empfangen auf ganz unterschiedliche Weise eindeutige Informationen die außerhalb ihres Wissens liegen. …
 
Als eingeschränkte Wesen können wir Gott deshalb nicht in unseren Dimensionen beschreiben.
 
Der Menschen ist nicht auf seinen Körper beschränkt, was auch Wissenschaftler heute bestätigen.
 
Gott ist nicht einfach eine emotionale Erregung. Gott begegnet uns in Jesus Christus und durch den Heiligen Geist erfahren wir seine Realität (Johannes 14,23), indem er uns Schritt für Schritt verändert (2.Korinther 5,17).
 
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