Gottesdienst nach Vereinbarung

Die EKD empfiehlt Gemeinden in einer aktuellen Studie, offen über den Fortbestand des Sonntaggottesdienstes nachzudenken. Doch Kritiker meinen, ein Abschied vom traditionellen Gottesdienst am Sonntag wäre die Preisgabe der eigenen Sichtbarkeit.
 
Die Studienautoren haben herausgefunden, dass der Sonntagsgottesdienst vor allem ein Zielgruppengottesdienst für ehrenamtliche Mitarbeiter und hochverbundene Kirchenmitglieder ist.
 
Cheftheologe im EKD-Kirchenamt, Thies Gundlach meint: „Der Sonntagmorgengottesdienst hat seit Jahren schon nicht mehr seine klassische Funktion als ‚Mitte der Gemeinde'“.
 
Michael Meyer-Blanck meint: „Wir müssen den Sonntagsgottesdienst so stark wie möglich machen und auch die Hochverbundenen in der Kirche stärken. Sie wirken als Multiplikatoren“.
 
Frank Puckelwald: „Der Gottesdienst ist nicht das Zentrum der Gemeinde, Christus ist das Zentrum der Gemeinde.“ „Tut das, was ihr liebt, und tut das, was euren Gaben entspricht. Das ist der Schlüssel.“
 
Die Kirche wird sich mehr an den Bedürfnissen der Teilnehmer orientieren müssen.
 
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Muslime auf Pilgerreise

 
Der Haddsch 2019 beginnt am Abend vom Freitag, 9. August und endet am Abend vom: Mittwoch, 14. August.
Der Haddsch ist die islamische Pilgerfahrt nach Mekka.
Der Höhepunkt ist das Opferfest (Eid al-Adha). Dem islamischen Glauben zufolge kehren die Pilger vom Hadsch rein wie Neugeborene zurück.
Die Anfänge des Haddsch liegen in vorislamischer Zeit. Es wird vermutet, dass es ursprünglich ein Ritual der Sonnenverehrung war. Islamisiert wurde der Haddsch erst im Jahre 632, als der Prophet Mohammed dieses Ritual kurz vor seinem Tod (632) selbst vollzog und bei der Gelegenheit auch neu ordnete.
 
2019 riefen religiöse Autoritäten in Australien, Kanada, den USA, Tunesien, Libyen und Qatar zu einem Hadsch-Boykott auf.
 
Die Gelder würden für Massaker im Jemen, in Sudan, Libyen, Tunesien und Algerien verwendet.
 
Jedes Jahr spült der Pilgerstrom Einnahmen von über zehn Milliarden Euro in die Kassen der Wüstenmonarchie. Zwischen 1000 und 20’000 Euro muss ein Pilger berappen, je nachdem, ob er einen Einfach-Hadsch oder einen Edel-Hadsch im Hotelzimmer mit Blick auf die Kaaba wünscht.
 
Der Schwarze Stein an der Kaaba ist eines der Rätsel des Islams. Wieso versuchen viele Menschen diesen während der Pilgerreise nach Mekka zu küssen?
Der Hadsch gehört zu den fünf Säulen des Islam. Jeder gläubige Muslim, der gesund ist und es sich leisten kann, soll einmal in seinem Leben nach Mekka pilgern.
 
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Wenn die Apokalypse Wunsch ist

In der Ideologie der iranischen Diktatur sollen Krieg und Verderben nicht verhindert werden, sondern sind eine entscheidende Voraussetzung für die erhoffte Wiederkehr des verborgenen Imams (Mahdi), der Erlösergestalt schiitischer Theologie.

In einem am 31. Juli 2019 ausgestrahlten Interview, gab Ayatollah Mirbagheri Einblick in seine Weltsicht. Ayatollah Mohammad Mehdi Mirbagheri ist Mitglied des Expertenrates. Mitglied des Expertenrates kann nur werden, wer über jeden Zweifel an der Linientreue gegenüber der Islamischen Republik erhaben ist.

Er sagte: „Wir werden nie das Zeitalter der Wiederkehr (des verborgenen Imams) erreichen, wenn wir uns nicht in einen ausgedehnten Kampf begeben – einen umfassenden Konflikt, der zum Kampf eskalieren wird.“ … das Ziel ist, den Triumph der (islamischen) Zivilisation herbeizuführen … Wir haben all das gemacht, um das Zeitalter der Wiederkehr (des verborgenen Imams) herbeizuführen.

Ahmadinejad in seiner Rede vor der UNO 2012: „Kurz bevor al-Mahdi kommen wird, beginnt ein Krieg zwischen den Muslimen und Römern (das römische Reich war zur Zeit des Propheten das heutige Europa). Es wird ein sehr schrecklicher Krieg sein. Von den Muslimen wird 1/3 sterben, welche als die besten Märtyrer bezeichnet werden; 1/3 wird fliehen, diese sind die schlimmsten Heuchler. Das letzte Drittel wird unter der Anführung von al-Mahdi siegen. Später werden sie Istanbul und Rom erobern. Danach in der Zeit von al-Mahdi, wird die gesamte Erde mit Gerechtigkeit ausgefüllt sein. Es werden Kämpfer mit schwarzen Flaggen aus Churasan (Afghanistan, Iran, Aserbeidschan) kommen. Der Prophet gab Anweisung dort hinzugehen, selbst wenn man auf Händen und Füßen über Eis kriechen müsste, weil al-Mahdi unter ihnen sein wird.“

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China: Christentum ein böser Kult

Schock für christliche Eltern in China: Sie müssen mit ansehen, wie ihren Kindern in der Schule beigebracht wird, dass das Christentum «ein böser Kult» sei und dass sie «Gott hassen» sollen.
 
Wie das christliche Hilfswerk «Barnabas Fund» berichtet, wurden nun auch Begriffe wie «Bibel», «Gott» und «Christus» aus Schulbüchern gestrichen. So wurde beispielsweise «Robinson Crusoe» von Daniel Dafoe umgeschrieben.
 
«Wenn deine Mutter in die Kirche geht und an Gott glaubt, will sie dich nicht mehr als ihr Kind», sagte ein Lehrer.
 
Peking trifft diese Massnahmen laut dem lokalen Beamten, weil es befürchtet, dass die Zahl der Christen zu schnell wächst und dass Gläubige die Botschaft der Partei untergraben oder sogar die Zentralregierung stürzen könnten. Auch Anhänger des Buddhismus und des Taoismus würden überwacht.
 
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Vom Heroin- zum Bibelschmuggler

Nach seiner Inhaftierung wurde er depressiv und wollte sich selbst umbringen. Eines Tages erhielt Viktors Zellengenosse ein Paket von seiner Mutter, das das Johannesevangelium enthielt.
 
Worte wie „Das Wort war zuerst und das Wort war Gott“ ergaben für mich keinen Sinn“, erzählte er. „Was sollte das heißen? Ich habe es weggelegt und aufgehört zu lesen.“
 
Aber dann passierte etwas Ungewöhnliches.
 
„Das Lesen über das ewige Leben hat meine Aufmerksamkeit erregt. Als ich darüber nachdachte, wollte ich das ewige Leben noch mehr, als aus dem Gefängnis entlassen zu werden.“
 
„Ich bin mir nicht sicher, ob es dich gibt“, sagte er laut, „aber ich will das ewige Leben und ich will wiedergeboren werden.“
 
Bei ihm wurde eine Krankheit diagnostiziert und er hatte noch 18 Monate zu leben. Dennoch fühlte er den Frieden Gottes und hatte eine innere Gewissheit über den Himmel. Er strahlte weiterhin Freude aus, die seine Mithäftlinge verwirrte.
 
Heute ist er Pastor einer unterirdischen Kirche in Zentralasien. Er scheint von den Risiken unbeeindruckt zu sein.
 
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1. August – Nationalfeiertag der Schweiz (Confoederatio Helvetica)

Trittst im Morgenrot daher,
Seh’ ich dich im Strahlenmeer,
Dich, du Hocherhabener, Herrlicher!
Wenn der Alpenfirn sich rötet,
Betet, freie Schweizer, betet!
Eure fromme Seele ahnt
Gott im hehren Vaterland,
Gott, den Herrn, im hehren Vaterland.
 
Wenn es zwei Namen gibt, für die die Schweiz berühmt ist, ob in Amerika oder in Japan, dann sind das Wilhelm Tell und – Heidi. Das Interessante an diesen beiden Namen ist weniger die Tatsache, dass beides erfundene Geschichten sind, an die wir Schweizer glauben, sondern dass die ganze Welt diese beiden Geschichten schätzt und sie mit der Schweiz verbindet. Wie gut diese beiden Geschichten den Charakter dieses Landes ausdrücken oder was sich die Ausländer darunter vorstellen, erkennt man daran. Tell der harte, aber faire Freiheitskämpfer und Heidi das kleine Mädchen, das auf der gesunden Alp, abseits der schädlichen Zivilisation glücklicher wird als in der Metropole. Wenn etwas die Schweiz prägte, war es dies: Hier hatten immer sehr viele Leute etwas zu sagen, sodass nur wenige derart hervorstachen, dass wir uns ihre Namen gemerkt hätten. Deshalb ziehen wir fiktive Helden wie Tell und Heidi vor.
 
Der wohl bedeutendste Grundwert der Schweiz ist der geschichtlich verankerte gemeinsame Widerstand gegen jede Form von fremder Bestimmung. Jeder andauernden oder sich vergrößernden Macht wird tiefes Misstrauen entgegengebracht. Das wird früher oder später bekämpft.
 
«Was ist das Geheimnis der Schweiz?» fragt Kurt Beutler in seinem Buch «Die Schweiz und ihr Geheimnis». «In dem Bund verpflichteten sie sich nicht nur dazu, einander gegen fremde Einflussnahme und gegen Unrecht zu helfen, sondern auch dazu, innere Streitigkeiten zu schlichten, mit Verbrechern gleich umzugehen und, was ganz besonders aufhorchen lässt, keine fremden Richter zu dulden, die ihr Amt gekauft haben», erklärt Kurt Beutler.
 
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Nationaler Gebetstag für die Schweiz

Gemeinsam zum Wort – unter diesem Motto findet der Nationale Gebetstag am 1. August 2019 in Brugg AG statt, der von Gebet für die Schweiz organisiert wird. An diesem Freiluftanlass versammeln sich mehrere Tausend Christinnen und Christen aus der ganzen Schweiz zum Gebet für die Schweiz.
 
Do, 1. August 2019 – 10:00 Uhr: Begrüßung, Lobpreis und Impuls mit Hans-Peter Lang
 
Do, 1. August 2019 – 13:00 Uhr: Gebet, Lobpreis und Impuls mit Dave Brander u.a.
 
10 Uhr im Geissenschachen, Brugg Schweiz
 
‚Christen kennen Gottes Wort nicht mehr‘. Diesmal geht es ums Ziel, um Jesus Christus, den Sohn Gottes, Retter, Freund, Bräutigam, König.
 
Wir sollten aufwachen und dafür bereit sein, was der König Jesus mit seiner Gemeinde tun will.
 
Wir brauchen nicht mehr Theologie und Wissen, sondern kindlichen Glauben.
 
Hier kann man mithören, nachhören, herunterladen oder den Link versenden. https://www.radiomaria.ch/de/nationaler-gebetstag-0
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